Blog, Industrie 4.0

Herausgeberkreis «kompetenz60plus.ch»

Lernen in der Freizeit
Wahrscheinlich werden es einige wohl nie verstehen, dass digitale Transformation ziemlich wenig mit Technologie zu tun hat, sondern vielmehr mit der Fähigkeit, Dinge neu zu denken und zu kombinieren. Ähnliches gilt wohl auch auf dem Gebiet der lebenslangen Weiterbildung. Der «alte Wein in neuen Schläuchen», das digitale Aufbereiten analoger Texte als IT-Projekt, genügt bei weitem nicht mehr. Gefragt sind kreative Ideen und Konzepte, welche mittels «gescheiten» Algorithmen auf interaktiven Plattformen umgesetzt werden. Zu Kaffee und Gipfeli traf man sich vor Ostern im zürcher Seefeldquartier um ein geplantes Startup-Projekt kennen zu lernen. An der Umsetzung dieser Plattform für mobiles Lernen in der Freizeit werden auch interessierte «Alte» aus dem Netzwerk «kompetenz60plus.ch», ehemalige Kader, Freiberufler und UnternehmerInnen, auf Augenhöhe im Team mit «jungen Wilden» mitwirken.

1888, Weltbild in der Renaissance – Aufklärung der Aufklärung

Philosophie
Nur wenn wir basteln, sind wir ganz bei uns selbst, Auszug eines Beitrags von Roman Bucheli, NZZ 13.2.2019. «Mit Plänen weiss man, was man hat. Man hat allerdings auch nur, was man schon weiss. Aber die Dinge sind grösser als jeder Plan, und die Phantasie ist es ohnehin.» Im Weltbastelraum wird nur dem Gedankenblitz des Bastlers das vergängliche Glück des Gelingens zuteil. Die Losung kann daher nicht heissen: besser planen. Viel eher: mehr Bastelei wagen. Das Provisorium ist zwar eine Plage, aber darum noch kein Verhängnis, sondern auch Verheissung und Verpflichtung. Denn nichts ist von Dauer, und nichts hat Bestand. Eine schönere Herausforderung gibt es nicht.

16. April 2019, Herausgeberkreis – nachtblau.ch

Der Herausgeberkreis «kompetenz60plus.ch»
Der Herausgeberkreis besteht aus einer Gruppe interessierter Autoren. Man arbeitet orts- und zeitunabhängig und trifft sich zum Austausch am Geschäftssitz des Startups in Zürich. Helle Räumlichkeiten, Infrastruktur und Kaffeemaschine sind vorhanden. Ad hoc Arbeitsgruppen von «Fachspezialisten» setzen Themen und bearbeiten Inhalte zur betrieblichen Aus- und Weiterbildung für Firmen. Im Gespräch werden Kompetenzen definiert und Hilfsmittel bestimmt. Die Aufbereitung gemäss Zielgruppen, Überlegungen zur Taxonomie und die Redaktion der Beiträge ist Sache des Startups. Für die Programmierung und den Netzauftritt sorgen Partnerunternehmen.

Interaktivität, künstliche «Intelligenz» und die Lust mitzuwirken
Gesucht sind vor allem neue Konzepte der digitalen Wissensvermittlung, weg von vorprogrammierten Abläufen mit den immer gleichen Resultaten. Neues Denken ist nicht linear, kleinschrittig oder im ja-nein-Modus. Es ist deshalb nicht zielführend, bekannte Themen aus unserer Vergangenheit auf einer Lernplattform «neu» zu verfassen. Zwar basieren neue Entwicklungen auf alten Erkenntnissen. aber die Glühbirne ist keine Weiterentwicklung der Kerze, schon 1801 war dies eine disruptive Entwicklung. Die Kompetenz von uns «Alten» ist Mut, Innovation, das Erlebt-haben von Scheitern und Wiederaufstehen, ohne Leistungsdruck und Karrieredenken. Bitte machen Sie mit, wir freuen uns über Ihre Kontaktnahme per Mail an: werner@kompetenz60plus.ch. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator


Ein Projekt «von uns. für uns.»
Web: kompetenz60plus.ch I Mail: werner@kompetenz60plus.ch I
Linkedin: Werner K. Rüegger | Skype: wernerkrueegger

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Neuausrichtung im Alter

Verpassen wir den Anschluss nicht
Tatsache ist, dass das Telefon mit den Grossaufträgen nicht mehr klingelt und das vorhandene Netzwerk an Kontakten immer weniger wird. Erfahrung beruht auf Vergangenem. Unser Umfeld verändert sich, so scheint es, immer schneller und verlangt von uns grosse Flexibilität und Offenheit für Neues. Nur wenn wir die Freude am «Fortschritt» nicht verlieren und uns täglich informieren, entkommen wir einem «Leben in der Vergangenheit». Verstecken wir uns also nicht: Nutzen wir die Möglichkeiten der neuen Technologien mit ihrer Vernetzung über Kontinente hinweg und schärfen wir unsere Kompetenzen mit aktuellen Erkenntnissen. Im Gespräch vom letzten Freitag mit einer gestandenen Architektin wurde uns einmal mehr bewusst wie wichtig es ist, den Anschluss an die Zukunft nicht zu verpassen. Alt wird man schleichend und ganz ohne sein Zutun, durch aktive Weiterbildung bleibt man jung.

Allein unter vielen, Bild: Tobias Schwarz / Reuters, NZZ 1. März 2019

Freuen wir uns gemeinsam am Erfolg
Wir «Alte» verfügen über eine grosse (Lebens-)Erfahrung, die wir gerne im Team mit «jungen Wilden» auf Augenhöhe und projektbezogen einbringen. Ohne die ewige «Besserwisserei», welche uns (oft zu Recht) nachgesagt wird und trotz unserer verlangsamten Reaktionszeit. Dass Fehler passieren ist das Recht der jungen Generation. Demgegenüber führt ihre unbeschwerte Herangehensweise vielfach zu erstaunlichen Resultaten. Die Erfahrung von uns «Alten» hilft im Umgang mit schwierigen Situationen oder um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Und vergessen wir nicht: Im Hinblick auf die demografische Entwicklung sollten wir «Alten», als wachsende Konsumentengruppe, die Entwicklung neuer Produkte mitgestalten. Dank guter Gesundheit stellen wir gerne unser Wissen zur Verfügung, ohne Karrieredruck und ausserhalb der Verantwortung für das Tagesgeschäft. Wichtig ist uns neben dem finanziellen Zustupf (was nichts kostet, ist nichts Wert) vor allem die Gewissheit, weiterhin gebraucht zu werden, mit Würde am Erfolg teilhaben und uns über zukünftige Entwicklungen freuen zu können.

Kompetente Ältere gesucht
«kompetenz60plus.ch», die Plattform als Sammelbecken kompetenter Senioren, die sich ihrer Verantwortung gegenüber jüngeren Generationen bewusst sind. Genaueres dazu erfahren Sie im doppelseitigen Zeitungsartikel von Ende Januar 2019 in der Schweizerischen Gewerbezeitung oder im Videobeitrag (3:43′) «FokusKMU» für das Lokalfernsehen vom Februar. Bitte verstecken Sie sich nicht, wir freuen uns über Ihre Kontaktnahme per Mail an: werner@kompetenz60plus.ch. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator


Ein Projekt «von uns. für uns.»
Web: kompetenz60plus.ch I Mail: werner@kompetenz60plus.ch I
Linkedin: Werner K. Rüegger | Skype: wernerkrueegger

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«Lernen in einer vernetzten Welt»

Kompetente Ältere gesucht
«kompetenz60plus.ch», die Plattform als Sammelbecken kompetenter Senioren welche sich ihrer Verantwortung gegenüber jüngeren Generationen bewusst sind, war Gegenstand eines doppelseitigen Zeitungsartikels Ende Januar 2019 in der Schweizerischen Gewerbezeitung  und wurde als Videobeitrag (3:43′) «FokusKMU» im Lokalfernsehen diesen Februar gezeigt*.  Das Echo war erstaunlich positiv. Unter den Rückmeldungen war auch die Anfrage eines bekannten Lehrmittelverlags aus Zürich. Netzwerke wie «kompetenz60plus.ch» erschliessen für den Verlag das Wissen und die (Lebens-)Erfahrung von «Alten». Ermöglicht wird eine Art Generationenmanagement (Talente finden, Wissen auffangen, Wissen erhalten).

Kreatives Basteln 😊
Nur wenn wir basteln, sind wir ganz bei uns selbst. Unter diesem Titel erschien der Beitrag von Roman Bucheli, NZZ 13.2.2019. Auszugsweise: «Mit Plänen weiss man, was man hat. Man hat allerdings auch nur, was man schon weiss. Aber die Dinge sind grösser als jeder Plan, und die Phantasie ist es ohnehin.» Im Weltbastelraum wird nur dem Gedankenblitz des Bastlers das vergängliche Glück des Gelingens zuteil. Die Losung kann daher nicht heissen: besser planen. Viel eher: mehr Bastelei wagen. Das Provisorium ist zwar eine Plage, aber darum noch kein Verhängnis, sondern auch Verheissung und Verpflichtung. Denn nichts ist von Dauer, und nichts hat Bestand. Eine schönere Herausforderung gibt es nicht…

Care Harbor Clinic – 120927, Zahnbehandlungen für benachteiligte Menschen, Bild: UCLA

Mit Erfahrung an der Zukunft arbeiten
Parallel zum Tagesgeschäft werden Gruppen von kompetenten «Fachspezialisten», als freie Radikale des Verlags, «revolutionäre» Innovations-Ideen (neue Lerneinheiten) im Team mit «jungen Wilden» zu tragfähigen Geschäftsmodellen entwickelt. In einem ersten Schritt sollen interessierte Personen aus dem Netzwerk «kompetenz60plus.ch» identifizieren werden, die am Aufbau eines (digitalen) Kursangebots (Einsteiger bis Master-Studierende) mitwirken. Die Leitung übernimmt ein Redaktor oder eine Redaktorin mit Interesse und Flair für digitale Lernplattformen. Die Baby Boomer (geboren 1946 – 1964) setzen Anreize zur Weiterbildung der Ü 45/60 Generation, geben ihre (Lebens-)Erfahrung weiter.

Wissenstransfer neu Gestalten in einer digitalen Lernwelt
Der veränderte Markt in Richtung Digitalisierung, neue Lernverhalten wie «selbstgesteuertes Lernen» und die veränderten Rahmenbedingungen, Weg vom reinen Wissen, hin zur Kompetenz «Handlungskompetenz» mit flachen Hierarchien zwingt zum Handeln. Das Angebot im Bildungsmarkt muss sich verändern, um auch 2021 noch aktuell zu sein. Weg von gedruckten Büchern, hin zu plattform- und industrieübergreifenden Modellen: Text/Video/Interaktivität. Ressourcenbedingt fokussiert ein ersten Schritt auf zwei, drei Projektthemen, die von «Autoren» mit didaktischen Kompetenzen aufgegriffen und inhaltlich (urheberrechtlich) in Zusammenarbeit weiterentwickelt werden. Die Gruppen, eine Kombination von Wissenschaft und Wirtschaft, reagieren schnell und agil mit Inhalten für einen spannenden Markt. Vorgegeben sind lediglich die didaktischen Grundgerüste und das Erscheinungsbild zur Sicherstellung des Wiedererkennungseffekts. Platz für individuelle, auch künstlerische Akzente, steht zur Verfügung.

Beispiel Online-News: Apple verschreckt Verleger
In seiner Kolumne beleuchtet Rainer Stadler, NZZ 16.2.2019, das Thema Digitalisierung mit Bezug zur Tagespresse. Zusammengefasst: Presse-Erzeugnisse könnten schneller verschwinden, als mancher denkt. Apple und andere Techno-Konzerne geben Gas. Demnach will Apple eine Art Spotify für die Informationsindustrie einführen. Ein Monatsabonnement für iPhone-Nutzer würde etwa 10 Dollar kosten und eine unbeschränkte Nutzung von Artikeln erlauben. Dafür braucht Apple Lizenzen. Führende Verlage wie das «Wall Street Journal», die «New York Times» und die «Washington Post» zögern. Wie immer geht es ums Geld, man ist nicht zufrieden mit dem Verteilschlüssel der Einnahmen, aufhalten kann man die Entwicklung jedoch nicht.

Engagieren Sie sich, wir freuen uns über Ihre Kontaktnahme per Mail an: werner@kompetenz60plus.ch. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator


Ein Projekt «von uns. für uns.»
Web: kompetenz60plus.ch I Mail: werner@kompetenz60plus.ch I
Linkedin: Werner K. Rüegger | Skype: wernerkrueegger

 

  • Die Auswertung der Zuschauerzahlen hat gezeigt, diese Sendung war von allen Sendungen der Schweizerische Gewerbezeitung sgz in den zwei Jahren seit Bestehen eine der meist gesehenen. Auf TeleZüri war es die drittbeste Sendung für die sgz überhaupt.