Blog, Industrie 4.0

Disruptive Technologien im Alltag

Veränderung als Chance für «alte Füchse»
Über Nacht präsentierte sich die Plattform meines Emaildienstes in neuem Kleid. Vieles ist plötzlich anders, aber auch übersichtlicher, die Informationen sind vielschichtiger und ein Zurück zur «alten» Version gibt es verständlicherweise nicht mehr. Wir haben uns daran gewöhnt, unsere Systeme und Applikationen in immer kürzeren Intervallen aktualisieren zu müssen (oft zum Zeitpunkt wo wir sie wirklich brauchen – an der Migroskasse zum Beispiel), wenn dies nicht mittlerweile automatisch erfolgt. Auch neue Fahrzeuge sind von diesen Vorgängen im «Hintergrund» nicht mehr ausgenommen. «Selbstverständlich» und «gewohnt» war gestern, heute leben wir mit immer schnelleren Veränderungen die unseren Alltag beherrschen. Abgehängt werden nur diejenigen unter uns, welche sich damit schwer tun oder den Überblick verlieren. Wer sich jedoch weiterbildet, agil bleibt und die Zeichen der Zeit frühzeitig erkennt, muss sich keine Gedanken um die Zukunft machen. Noch ersetzt die Maschine den Menschen nicht. Gute Ideen und innovative Konzepte werden immer gefragt sein. Darin liegt auch die Chance für uns «Alten», die wir schon einiges gesehen und erlebt haben.

«The Vessel», Hudson Yards, New York City NY, 155 Treppenläufe, AP Photo/MarkLennihan

Weiterbildung ist kein IT-Projekt
Unter dem Titel «Der Anwalt wird digital – Maschinen erledigen gewisse Arbeiten besser als der Mensch» beschreibt die Autorin Zoé Baches, NZZ 26.3.2019, den weitreichenden Wandel in unserer Gesellschaft. Anwälte, Ärzte, auch Dienstleistungen wie Finanzen, Steuern, Buchhaltung oder Versicherungen sind immer mehr von den Fortschritten digitalisierter Prozesse betroffen. Moderne Software verändert die Arbeit von Juristen. Komplexe Fälle erfordern die Analyse von riesigen Datenmengen. Dafür setzen die Kanzleien zunehmend spezialisierte Computerprogramme ein. Die Maschine erledigt die Suche nicht nur schneller und billiger, sondern auch viel besser als ein Mensch. Das hat weitreichende Folgen für das Jobprofil der Anwälte. Nicht alle Technologien sind Eigenentwicklungen oder von Anbietern gekauft. Die Suchmaschine des Schweizerischen Bundesgerichts ist so gut, dass man diese nutzen kann. Das unterstreicht den Netzwerkgedanken: Das Internet als globale Wissensbibliothek. Dazu braucht es jedoch die notwendige Offenheit. Die Server welche die Programme ausführen, stehen womöglich nicht einmal mehr in der Anwaltskanzlei und auch die Bücherregale werden immer mehr zu nostalgischen Attrappen verkommen. Anwälte müssen die Technologien beherrschen, um ihre Arbeit leichter und schneller zu gestalten, auch wenn diese am Ende als Menschen selber entscheiden. Weiterbildung versteht sich daher nicht als IT-Projekt, sondern als ein umfassendes organisatorisches und kulturelles Vorhaben.

Geschäftsmodelle die weiter greifen
Neue Geschäftsmodelle entstehen durch die Verbindung, Analyse und Visualisierung der enormen Datenmengen, welche Zusammenhänge erkennen und darstellen, die früher oft verborgen geblieben sind. Für KMU’s bedeutet dies auch mehr Transparenz um im juristischen Haifischbecken zu überleben. Kanzleien werden stärker in die Wertschöpfungskette ihrer Klienten integriert und haben gute Chancen, bei neuen Aufträgen erneut berücksichtigt zu werden. Das Verschwinden repetitiver Tätigkeiten dürfte die Arbeit nicht zuletzt für Junganwälte spannender machen. Und moderne Arbeitsmethoden wie Heim- oder Teilzeitarbeit fördern. Neu brauchen Kanzleien dafür IT-affine Anwälte, Analytiker, Statistiker, Ökonomen, Technologieexperten, Projektmanager, aber auch «alte Füchse» in ihren interdisziplinären Teams.

Kompetente «alte Füchse» gesucht
«kompetenz60plus.ch», die Plattform als Sammelbecken kompetenter Senioren, die sich ihrer Verantwortung gegenüber jüngeren Generationen bewusst sind. Genaueres dazu erfahren Sie im doppelseitigen Beitrag von Ende Januar 2019 in der Schweizerischen Gewerbezeitung oder im Videoclip (3:43′) «FokusKMU» für das Lokalfernsehen vom Februar 2019. Bitte machen Sie mit, wir freuen uns über Ihre Kontaktnahme per Mail an: werner@kompetenz60plus.ch. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator


Ein Projekt «von uns. für uns.»
Web: kompetenz60plus.ch I Mail: werner@kompetenz60plus.ch I
Linkedin: Werner K. Rüegger | Skype: wernerkrueegger

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«Lernen in einer vernetzten Welt»

Kompetente Ältere gesucht
«kompetenz60plus.ch», die Plattform als Sammelbecken kompetenter Senioren welche sich ihrer Verantwortung gegenüber jüngeren Generationen bewusst sind, war Gegenstand eines doppelseitigen Zeitungsartikels Ende Januar 2019 in der Schweizerischen Gewerbezeitung  und wurde als Videobeitrag (3:43′) «FokusKMU» im Lokalfernsehen diesen Februar gezeigt*.  Das Echo war erstaunlich positiv. Unter den Rückmeldungen war auch die Anfrage eines bekannten Lehrmittelverlags aus Zürich. Netzwerke wie «kompetenz60plus.ch» erschliessen für den Verlag das Wissen und die (Lebens-)Erfahrung von «Alten». Ermöglicht wird eine Art Generationenmanagement (Talente finden, Wissen auffangen, Wissen erhalten).

Kreatives Basteln 😊
Nur wenn wir basteln, sind wir ganz bei uns selbst. Unter diesem Titel erschien der Beitrag von Roman Bucheli, NZZ 13.2.2019. Auszugsweise: «Mit Plänen weiss man, was man hat. Man hat allerdings auch nur, was man schon weiss. Aber die Dinge sind grösser als jeder Plan, und die Phantasie ist es ohnehin.» Im Weltbastelraum wird nur dem Gedankenblitz des Bastlers das vergängliche Glück des Gelingens zuteil. Die Losung kann daher nicht heissen: besser planen. Viel eher: mehr Bastelei wagen. Das Provisorium ist zwar eine Plage, aber darum noch kein Verhängnis, sondern auch Verheissung und Verpflichtung. Denn nichts ist von Dauer, und nichts hat Bestand. Eine schönere Herausforderung gibt es nicht…

Care Harbor Clinic – 120927, Zahnbehandlungen für benachteiligte Menschen, Bild: UCLA

Mit Erfahrung an der Zukunft arbeiten
Parallel zum Tagesgeschäft werden Gruppen von kompetenten «Fachspezialisten», als freie Radikale des Verlags, «revolutionäre» Innovations-Ideen (neue Lerneinheiten) im Team mit «jungen Wilden» zu tragfähigen Geschäftsmodellen entwickelt. In einem ersten Schritt sollen interessierte Personen aus dem Netzwerk «kompetenz60plus.ch» identifizieren werden, die am Aufbau eines (digitalen) Kursangebots (Einsteiger bis Master-Studierende) mitwirken. Die Leitung übernimmt ein Redaktor oder eine Redaktorin mit Interesse und Flair für digitale Lernplattformen. Die Baby Boomer (geboren 1946 – 1964) setzen Anreize zur Weiterbildung der Ü 45/60 Generation, geben ihre (Lebens-)Erfahrung weiter.

Wissenstransfer neu Gestalten in einer digitalen Lernwelt
Der veränderte Markt in Richtung Digitalisierung, neue Lernverhalten wie «selbstgesteuertes Lernen» und die veränderten Rahmenbedingungen, Weg vom reinen Wissen, hin zur Kompetenz «Handlungskompetenz» mit flachen Hierarchien zwingt zum Handeln. Das Angebot im Bildungsmarkt muss sich verändern, um auch 2021 noch aktuell zu sein. Weg von gedruckten Büchern, hin zu plattform- und industrieübergreifenden Modellen: Text/Video/Interaktivität. Ressourcenbedingt fokussiert ein ersten Schritt auf zwei, drei Projektthemen, die von «Autoren» mit didaktischen Kompetenzen aufgegriffen und inhaltlich (urheberrechtlich) in Zusammenarbeit weiterentwickelt werden. Die Gruppen, eine Kombination von Wissenschaft und Wirtschaft, reagieren schnell und agil mit Inhalten für einen spannenden Markt. Vorgegeben sind lediglich die didaktischen Grundgerüste und das Erscheinungsbild zur Sicherstellung des Wiedererkennungseffekts. Platz für individuelle, auch künstlerische Akzente, steht zur Verfügung.

Beispiel Online-News: Apple verschreckt Verleger
In seiner Kolumne beleuchtet Rainer Stadler, NZZ 16.2.2019, das Thema Digitalisierung mit Bezug zur Tagespresse. Zusammengefasst: Presse-Erzeugnisse könnten schneller verschwinden, als mancher denkt. Apple und andere Techno-Konzerne geben Gas. Demnach will Apple eine Art Spotify für die Informationsindustrie einführen. Ein Monatsabonnement für iPhone-Nutzer würde etwa 10 Dollar kosten und eine unbeschränkte Nutzung von Artikeln erlauben. Dafür braucht Apple Lizenzen. Führende Verlage wie das «Wall Street Journal», die «New York Times» und die «Washington Post» zögern. Wie immer geht es ums Geld, man ist nicht zufrieden mit dem Verteilschlüssel der Einnahmen, aufhalten kann man die Entwicklung jedoch nicht.

Engagieren Sie sich, wir freuen uns über Ihre Kontaktnahme per Mail an: werner@kompetenz60plus.ch. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator


Ein Projekt «von uns. für uns.»
Web: kompetenz60plus.ch I Mail: werner@kompetenz60plus.ch I
Linkedin: Werner K. Rüegger | Skype: wernerkrueegger

 

  • Die Auswertung der Zuschauerzahlen hat gezeigt, diese Sendung war von allen Sendungen der Schweizerische Gewerbezeitung sgz in den zwei Jahren seit Bestehen eine der meist gesehenen. Auf TeleZüri war es die drittbeste Sendung für die sgz überhaupt.
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Gefährliche «Informationsblase»

Entwicklung von Geschäftsideen
Innovative und gut vernetzte «Alte» unterstützen die Geschäftsleitung, die oft gefangen ist in der eigenen «Informationsblase». «Gärtchendenken» und «Geheimnistuerei» lassen Firmen in ihrer verklärten Realität verharren und führen nicht selten zu Fehlinvestitionen. Abwarten und Hoffen sind angesichts der raschen Veränderungen aufgrund der Digitalisierung keine Optionen. Als ehemalige Unternehmer kennen wir «Alten» diese Situation aus eigener Erfahrung. Dank neutraler Aussensicht und einem breiten professionellen Verständnis sind wir ideale Partner in der Entwicklung und Schärfung von Geschäftsideen.

Historische Bildersammlung: Zeichner vor der Digitalisierung

Digitalisierung fordert das Management
Gemäss Michael Zurwerra (57), Rektor der Fernfachhochschule Schweiz vermag die klassische Management-Ausbildung den derzeitigen raschen Veränderungen aufgrund der Digitalisierung in allen Bereichen der Gesellschaft nicht mehr genügen (NZZexecutive, 25. November 2018). Gute Ansätze zur Anpassung der Management-Ausbildung hinken den heutigen Entwicklungen hinterher. Führung ist insbesondere im Bereich der Kommunikation, beim Einbezug aller Mitarbeitenden und bei deren Motivation, sich für das Unternehmen einzubringen, schwierig geworden. Heute braucht es Führungskräfte, die innovativ und kreativ sind und verschiedene nationale und internationale Vernetzungen schaffen und nutzen können. Nachhaltigkeit in Wirtschaft, Bildung und Forschung braucht vermehrte freie Zugänglichkeit zu Forschungsresultaten, gemeinsame Entwicklungen und zugängliche Best-Practice-Beispiele. Wirtschaft und Bildung, Praxis und Theorie werden dank der Digitalisierung enger verknüpft. Verlässliche Netzwerke fördern neue Ideen und Innovationen.

Ausgeprägte Sozialkompetenz und glaubwürdige Motivatoren
Also sind in der Führung hohe soziale, kommunikative und innovative Kompetenzen gefragt. Nicht nur die Management-Ausbildung, sondern auch die Allgemeinbildung sollen bei der Besetzung von Führungsfunktionen mehr Gewicht erhalten. Eine Grundvoraussetzung, um seine Arbeit gut zu erledigen ist auch die Freude an derselben. Vorgesetzte müssen emphatisch sein, vernetzt und analytisch denken können, für konstruktive Kritik empfänglich sein und gleichzeitig glaubwürdige Motivatoren sein. Sie sollen nicht nur Probleme aufzeigen, sondern zugleich mögliche Lösungen bereithalten. Für deren Umsetzung braucht es jedoch Vertrauen, (Lebens-) Erfahrung und Geduld.

«kompetenz60plus.ch» die Plattform «von uns. für uns.»
Wir «Alten» verfügen als Partner im Team über einen altersbedingten Wissensvorsprung und viel Lebenserfahrung. Als Konsumenten sind wir Vertreter eines stark wachsenden Marktpotenzials und kennen unsere Bedürfnisse aus erster Hand. «kompetenz60plus.ch» ist die Plattform für Klein- und Kleinstunternehmen (KMU’s) wo man sich auf Augenhöhe begegnet. Helfen Sie mit und registrieren Sie Ihre Kompetenz oder Ihr Unternehmen oder kontaktieren Sie uns, zusammen führen wir dieses Projekt zum Erfolg. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
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