Blog, KI-ÖKONOMIE 1.0

#477 – Co-Working mit uns «Alten»

Co-Working: Wenn Erfahrung auf Elan trifft
Auf meinen Prompt an CLAUDE, die künstliche Intelligenz KI von Anthropic: «Kurzer Text zum Thema Co-Working, «Alte» und Junge im Team», erhielt ich innert Sekunden diesen, durchaus brauchbaren Text, als Einstieg in die Diskussion über die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine:

Ein Team, in dem Junge und «Alte» zusammenarbeiten, ist wie ein gut abgestimmtes Orchester: Unterschiedliche Instrumente, aber ein gemeinsamer Klang. «Alte» Kolleginnen und Kollegen bringen Erfahrung, Ruhe und ein Gespür für das grosse Ganze mit – sie haben schon viele Projekte scheitern und gelingen sehen und wissen, welche Stolpersteine sich vermeiden lassen. Jüngere Teammitglieder wiederum bringen frische Perspektiven, digitale Selbstverständlichkeit und den Mut, bestehende Abläufe zu hinterfragen. Im Co-Working-Alltag zeigt sich der Mehrwert oft in kleinen Momenten: Die Jüngeren zeigen uns «Alten» einen neuen Tool-Trick, wir «Alten» erklären, warum eine bestimmte Lösung vor Jahren schon einmal versucht wurde – und woran sie damals scheiterte. Aus diesem Austausch entsteht kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander, das beide Seiten weiterbringt. Damit das gelingt, braucht es gegenseitigen Respekt statt Schubladen- oder Silodenken. Wer Altersunterschiede nicht als Hindernis, sondern als Ressource begreift, schafft Teams, die stabiler, kreativer und lernfähiger sind als homogene Gruppen.

Kompetenzverlust im grossen Stil
Was passiert, wenn ganze Teams, Geschäftsbereiche oder Organisationen einen Kompetenzverlust erleiden? Die organisatorischen Symptome, die Führungskräfte mit einem solchen Kompetenzverlust in Verbindung bringen, sind bereits sichtbar und verstärken sich gegenseitig. Der Abwärtstrend beginnt mit einer übermässigen Abhängigkeit von KI-Ergebnissen ohne kritische Überprüfung – ein Faktor, den fast 90% der befragten Führungskräfte nannten. Im Boston Consulting Group BCG-Beitrag vom 17. Juni 2026 beschreiben Sagar Goel, Managing Director & Partner Singapore; David Martin, Managing Director & Senior Partner, Dallas und Charikleia Kaffe, Research Director Athen, wie unkritische Akzeptanz der Resultate künstlicher Intelligenz KI nicht nur ein Qualitätsproblem ist, sondern auch der Weg zu einem tieferen Zerfall des Urteilsvermögens. Der Rückgang von Mentoring, Coaching und Wissensaustausch, auch mit uns «Alten», ist besonders besorgniserregend für das langfristige Lernen in Organisationen. Mitarbeitende umgehen den Wissensaustausch mittlerweile komplett und wenden sich direkt an KI-gestützte Sprachmodelle. Doch wenn alle dieselben KI-Tools verwenden, die mit denselben Daten trainiert wurden, gleichen sich Ergebnisse und Denkweisen an. Als Folge erlischt der Anreiz, Kolleg:innen zu konsultieren, ihre Sichtweise zu hinterfragen oder darauf aufzubauen. Damit einher geht ein Umfeld abnehmender Eigenverantwortung und Rechenschaftspflicht: «Die KI hat es vorgeschlagen». Hinter diesen Trends verbirgt sich ein tieferliegendes strukturelles Problem: Die langsamere Entwicklung junger Talente, wenn KI die analytischen Routinearbeiten übernimmt – wie Recherche, Texterstellung, Fehlersuche und Problemanalyse –, die jüngere Mitarbeitende traditionell selbst erledigen und von denen sie lernen, verpassen sie die prägenden Wiederholungen, die ihr Urteilsvermögen stärken. In diesem sich selbst verstärkenden Kreislauf ist der Kompetenzverlusts bereits sichtbar.

Sommer 2026: Villa Wesendonck im Park Museum Rietberg, Zürich. Bild: WKR

Empathie, Urteilsvermögen und Führungsqualitäten sind gefragt
Unter dem Titel «Wie künstliche Intelligenz den Schweizer Arbeitsmarkt prägt» verweist Matthew Allen (50+), Journalist bei SwissInfo, in seinem Beitrag vom 22. Juli 2026 auf Expertenmeinungen, die davon ausgehen, dass mehrere Faktoren die langfristigen Auswirkungen von KI auf den Schweizer Arbeitsmarkt bestimmen werden, darunter Weiterbildung, Bildung und Regulierung. «Die grösste Herausforderung für den Schweizer Arbeitsmarkt ist nicht die Technologie selbst. Sie liegt vielmehr in der Geschwindigkeit, mit der Unternehmen, das Bildungssystem und die Arbeitskräfte neue Kompetenzen entwickeln», so der Schweizerische Arbeitnehmerverband. «Ob KI zu mehr Wohlstand oder mehr Unsicherheit führt, entscheiden nicht die Algorithmen, sondern die Unternehmen, Politiker und Pädagogen.» Während Firmen über Entlassungen wegen KI berichten, hat der Autohersteller Ford 300 Qualitätsinspektoren wieder eingestellt, nachdem die KI-Kameras nicht mit den menschlichen Fähigkeiten zur Erkennung von Defekten mithalten konnten. Im Bericht der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers PwC stellt diese fest, dass KI einige Unternehmen dazu veranlasst, auch anderen Werten bei Mitarbeitenden Priorität einzuräumen. «Arbeitgebende legen zunehmend Wert auf Fähigkeiten wie kritisches Denken, KI-Kompetenz, Fachwissen, Kommunikationsfähigkeit und die Fähigkeit, KI-Ergebnisse zu überwachen und zu überprüfen, anstatt lediglich repetitive Aufgaben auszuführen.» Eine Chance für uns «Alte» besteht darin, dass neben dem Erlernen des Umgangs mit KI auch menschliche Fähigkeiten wie Empathie, Urteilsvermögen und Führungsqualitäten an Wert gewinnen, wenn Algorithmen monotone Aufgaben übernehmen, die weniger Kreativität erfordern.

Blind in die KI-Zukunft segeln
Odysseus-Alarm: Lest keine Prognosen über die Zukunft der künstlichen Intelligenz KI! Die meisten Vorhersagen über die Zukunft der KI liefern keinen Erkenntnisgewinn, sorgen aber für kollektive Verunsicherung, schreibt Beat Balzli (60), als Kommentar in der NZZ am Sonntag, 19. Juli 2026. Der Aufbruch in ein neues Zeitalter hat längst für alle begonnen. Vertrieben aus der gewohnten Welt, hin- und hergerissen zwischen Furcht und Sirenengesängen der eierlegenden Wollmilch-KI, von unkontrollierbaren Mächten im Menschsein auf die Probe gestellt. Wir alle sind Odysseus – mit dem Unterschied, dass keiner weiss, wo die irre Reise endet. Das wird sich angesichts des Tempos der technologischen Entwicklung auch nicht so schnell ändern. Allein in dieser Woche schockt ein chinesisches KI-Modell namens Kimi K3 die Welt und stellt den Vorsprung der USA fundamental infrage. Die kollektive Desorientierung führt zu einem Wildwuchs von Prognosen, Warnungen und Meinungen mit bescheidener Haltbarkeit und noch weniger Qualität. Auf der Kommandobrücke herrscht Phrasenalarm. Unter dem Titel «We Must Act Now» publizierten 200 Ökonomen aus der Big-Tech- und Nobelpreisträger-Liga einen offenen Brief. Die Textwolke aus Konjunktiven und Allgemeinplätzen transportiert die wenig überraschende Botschaft, dass die KI radikal wirkmächtiger werden könnte und man sich mit den Folgen sowie den möglichen Regulierungen beschäftigen müsse. Je mehr Nebulöses kursiert, umso abgestumpfter wird der Mensch, umso mehr verschliesst er sich den gegenwärtigen Entwicklungen. Und genau hier besteht auch für die Schweiz die grösste Gefahr: Blind in die Zukunft zu segeln. So wendet bis jetzt nur jedes achte Schweizer KMU in seiner Produktion KI an.

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Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator

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#163 – Disruptive Entwicklungen?

Das Auftauchen des Corona-Virus
«Nein warten Sie hier, dies ist der Ausgang, nicht der Eingang. Ich sage Ihnen dies zu ihrem eigenen Schutz, Sie sind gefährdet, nicht ich», gestikulierte der Sicherheitsmitarbeiter beim Supermarkt, überfordert mit der Konsequenz seiner Behauptung. Er kam mir dabei so nahe, dass ich einzelne gelierte Haare unterscheiden konnte. Wir «Alten» werden dieser Tage oft recht rüpelhaft zurechtgewiesen. Dies ist auch Ausdruck einer allgemeinen Ohnmacht, der unsere Gesellschaft momentan ausgesetzt ist. Plötzlich sollen wir Senioren möglichst nicht mehr in der Öffentlichkeit sichtbar sein, wir stellen eine vermeintliche Gefahr für die Allgemeinheit dar. (Die Gefahren für das Gesundheitswesen mit überfüllten Intensivstationen sind reell, aber nicht Teil dieser Betrachtung). Auch in den sozialen Medien ärgert man sich darüber, dass «Alte» an der frischen Luft spazieren gehen und damit die Jungen beim Joggen stören. Dass wir «Boomer» genau diesen Jungen monatelang die Windeln wechseln und nebenbei auf vieles verzichten mussten, bleibt unerwähnt.

Die Folgen der Pest von 1348 in Venedig. (Gravur nach einem Gemälde von Luigi Sabatelli, 1772–1850). Bild: Prisma / Dukas, NZZ am Sonntag 20.03.2020

Disruptive Entwicklungen?
Eminenzen die selber einer «Risikogruppe» angehören, wie der 79-jährige Dr. Anthony Fauci, Immunologe und Amerikas Top-Experte für ansteckende Krankheiten bleiben sachlich, während einige selbsternannte, ebenfalls ältere, «Experten» hierzulande im Interview wiederholt von den rund 25% der schweizer Bevölkerung eine selbstauferlegte Isolation sugerrieren. Umso mehr müssen wir auch in dieser schwierigen Zeit dagegenhalten und das Image von Senioren positiv darstellen und dürfen sie allein wegen ihres Alters nicht abstrafen. Die gegenwärtige Lage mit ihrer zusätzlichen Komplexität führt unweigerlich in eine Phase der Verpolitisierung. Schon vor Ausbruch der Pandemie wurden wir nicht mehr zu Vorstellungsgesprächen eingeladen, die aktuelle Situation leistet Vorschub für eine noch weiterreichende Stigmatisierung von uns «Alten» am Arbeitsmarkt. Das wird sich im Nachgang der Krise schon aus finanziellen Gründen nicht so schnell ändern. Man sollte deshalb nicht glauben, dass wir bezogen auf ältere Fachkräfte, eine Phase des Wandels durchleben. Vieles wird trotz vermeintlicher Disruption im Anschluss schnell und noch pronozierter wieder in die alten Bahnen zurückkehren. Als «Alte» sind wir deshalb in der Pflicht, die Vorteile von gemischten Teams hervorzuheben, indem wir auf die Jungen zugehen und unkompliziert unsere Hilfe anbieten.

Ältere reagieren gelassener
Oft wird angenommen, dass vor allem ältere Menschen mit ausserordentlichen Massnahmen Mühe haben, dabei reagieren wir einfach gelassener, im Sinne von: «Jetzt gilt es halt ein weiteres Regime auszuhalten». Mit dem Alter kommt auch eine gute Portion Weisheit, gesammeltes Wissen wird «Be-Greifbar». Ältere Menschen haben mehr Kraft, mit Druck umzugehen, und können ihn durch ihre Erfahrungen abfedern. Erfahrung beruht ja bekanntlich auf der Vergangenheit und im Alter verfügt man über einen grossen Rucksack davon. Gepaart mit Empathie, einer inneren Ruhe und Verantwortungsbewusstsein haben wir «Alten» definitiv die Nase vorn. Gerade in Zeiten von grosser Unsicherheit hilft unser Wissen um die Mechanismen der analogen Techniken auch bei der digitalen Umsetzung von Massnahmen. Wir «Alten» verfügen dank unserer Erfahrung auch oft über ein industrieübergreifendes Beziehungsnetz, Hilfsbereitschaft und ein Höchstmass an Begeisterungsfähigkeit.

Vorurteile gegenüber älteren Mitmenschen
Man kann als biologisch älterer Mensch bekanntlich geistig noch sehr jung sein. Im Gegensatz dazu gibt es Dreissigjährige, die bereits aufgehört haben, neugierig zu sein. Wir «Alten» wurden in den letzten 40 Jahren mit tiefgreifenden Veränderungen konfrontiert. Als Gesprächspartner verfügen wir deshalb über die notwendige Empathie für die Ängste in Krisenzeiten. Unsere Karriere haben wir erfolgreich hinter uns und sind gerne bereit unsere Kompetenz, mit vollem Ehrgeiz, im Team zusammen mit jungen, wilden und allenfalls katastrophenunerfahrenen Personen, zugunsten innovativer Projekte erfolgreich umzusetzen. Gefragt sind vor allem hohe Selbstverantwortung und Flexibilität. Der «Altersbonus» erlaubt uns, ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten, auch weniger populäre Meinungen zu vertreten.

Wir «Alten»
«kompetenz60plus.ch» ist ein Sammelbecken für kompetente Senioren, die sich ihrer Verantwortung gegenüber der jüngeren Generation bewusst sind und sich aktiv an der Diskussion über die Zukunft beteiligen wollen. «Alte» Frauen und Männer im Team, auf Augenhöhe mit den «jungen Wilden», stellen ihre Erfahrung zur Verfügung. Bitte bringen Sie sich ein, wir freuen uns über Ihre Kontaktnahme per Mail an: werner@kompetenz60plus.ch. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator


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Führungspersonen

Visionen führen zum Erfolg
Seit Tagen beschäftigen sich die Medien mit den beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse. Urs Rohner, Tidjane Thiam und Iqbal Khan stehen im Fokus, unter Anderem auch wegen ihres Führungsstils. Dabei geht es immer wieder um Form statt Inhalte. Eigentlich sind beide Banken in den letzten 11 Jahren wenig durch Innovationen aufgefallen. Interne Machtspiele verbrauchen viel Energie, die anderswo fehlen dürfte. Das Prestige eines Unternehmens an Personalien festzumachen ist schwierig in unserer schnelllebigen Zeit. Vielmehr sind es die Visionen, deren Umsetzung uns erfolgreich machen wie beispielsweise Alternativen zum traditionellen Banking. Als Folge überlässt man Projekte wie «Libra» den grossen Techkonzernen.

Wie gut ist jemand darin, seine Mitarbeitenden erfolgreich zu machen?
Eine gute Führungsperson, unabhängig von ihrem Alter, bringt Hartnäckigkeit und einen moralischen Kompass mit. Zu den Qualifikationen zählen wir auch Begriffe wie «Demut», «Bescheidenheit», «Authentizität» und «Empathie». Eine gute Führungsperson setzt alles daran, das Arbeitsumfeld so zu gestalten, dass sich das Team darin optimal entwickeln kann und erfolgreich ist. Gemäss einem Interview in der NZZ vom 7.10.2019, treibt John Hennessy (67), Vorstandsvorsitzender von Alphabet, vor allem die Frage nach der Zukunft der nächsten Generation von Führungskräften im Silicon Valley um. Eine «phänomenale Führungskraft» war aus seiner Sicht der verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs. «Natürlich hatte Steve einen ganz eigenen Stil und ein Ausmass an Macht, das ausser ihm kein CEO hatte – ausser vielleicht Henry Ford und John Rockefeller.» Doch Jobs habe das Silicon Valley geprägt wie kaum ein anderer Unternehmer in den letzten Jahrzehnten. «Er war ein Visionär, der sich nicht im Geringsten darum geschert hat, was andere über ihn denken.»

Northern lights, Bild: UCLA Travel

Doch wie findet man solche Talente?
Im Zusammenhang mit Persönlichkeitstests – die Jagd auf unser «wahres Ich» – schreibt Reto U. Schneider in der NZZ vom 7.10.2019: Persönlichkeitstests sind mehr als der Fragebogen bei der Bewerbung. Man sieht einer Person ihre Neigungen nicht an. Ob jemand geizig ist, zeigt sich erst, wenn das Portemonnaie in der Tasche bleibt. Die Persönlichkeit ist nicht direkt zugänglich. Erst aus dem Verhalten kann man auf ihre Beschaffenheit schliessen. Es ist, wie wenn man aus dem Schatten eines Gegenstands dessen Form rekonstruiert: je nachdem, woher das Licht scheint, kommt man zu einem anderen Resultat. Er beschreibt dazu das Fünffaktormodell «Big Five»: Offenheit für Erfahrungen (wissbegierig, experimentierfreudig), Gewissenhaftigkeit (diszipliniert, zuverlässig, leistungsbereit), Extravertiertheit (gesellig, optimistisch, begeisterungsfähig), Verträglichkeit (selbstlos, nachgiebig, mitfühlend), Neurotizismus (labil, ängstlich, traurig). Diese Eigenschaften sind nicht altersabhängig.

Wir alle hinterlassen digitale Spuren, ob wir es wollen oder nicht
Dank dem Smartphone kommt man schon heute näher an unser Innerstes: «Wenn man an all die Sensoren eines Smartphones denkt, da gibt es die Satellitennavigation, den Beschleunigungsmesser, ein Mikrophon, eine Kamera, dank denen wir wissen, was jemand tut, wo und in welchem Zusammenhang.» Im Moment ist die Suche nach der Persönlichkeit in unseren digitalen Spuren noch Stückwerk an einem digitalen Turm zu Babel: Hier untersucht man die Geselligkeit mittels Mikrophon und Chats, dort den Hang zur Depression mittels Bewegungsmeldungen – man weiss, dass sich Depressive weniger bewegen und andere Schlafmuster zeigen. Doch der Traum der Forscher besteht darin, alle Daten zu einem grossen Ganzen zusammenzufügen. Wie ihre Vorfahren aus dem Wörterbuch die Struktur des menschlichen Charakters gewannen, wollen sie aus dem Kauderwelsch aus Musikvorlieben und Chatverläufen, Bewegungsmeldungen und Kaufentscheidungen, FacebookLikes und Twittersprache das versteckte Gefüge unserer Persönlichkeit neu bestimmen.

Die Plattform «kompetenz60plus.ch»
Bitte engagieren Sie sich auf der Plattform «kompetenz60plus.ch», dem Sammelbecken kompetenter Senioren, die sich ihrer Verantwortung gegenüber jüngeren Generationen bewusst sind und noch etwas bewegen möchten. Genaueres dazu erfahren Sie im doppelseitigen Beitrag von Anfang Jahr in der Schweizerischen Gewerbezeitung oder im Videoclip (3:43′) «FokusKMU» für das Lokalfernsehen vom vergangenen Februar.

Bitte zögern Sie nicht, seien Sie proaktiv, wir freuen uns auch über Ihre Kontaktnahme per Mail an: werner@kompetenz60plus.ch. Oder schreiben Sie Ihren Kommentar zum Blog. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
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