Blog, Industrie 4.0

#449 – KI, auch dank erfahrenen «Alten»

«Das ging überraschend schnell»
Eine Studie der KOF Ökonomen der ETH Zürich, Jeremias Klaeui und Michael Siegenthaler analysiert, welche Berufe besonders von der Einführung grosser Sprachmodelle wie ChatGPT betroffen sind und ob die künstliche Intelligenz KI bereits sichtbare Spuren auf dem Schweizer Arbeitsmarkt hinterlassen hat. Früher galt eine Stelle in der IT als sicher. Heute gibt es in der Branche immer mehr Arbeitslose. Und nicht nur dort, wie Malin Hunziker, und Florian Seliger, NZZ am Sonntag vom 26. Oktober 2025, in ihrer Datenanalyse feststellen. KI ersetzt in Zeiten von Fachkräftemangel repetitive Arbeiten. Sie übernimmt aber auch anspruchsvolle Tätigkeiten wie das Programmieren von Software, was die Nachfrage nach Programmierenden reduziert. KI-Modelle können nicht nur Codes verbessern, sie schreiben auch Zusammenfassungen aus E-Mails, bereiten Daten auf oder werten diese aus. Buchhalter:innen, Web-Entwickler:innen oder Datenbankadministratoren gehören zu den Berufen, bei denen KI am meisten Zeit einsparen kann und sind deshalb besonders von Arbeitslosigkeit betroffen. Betroffen sind auch Berufe wie Korrekturleser oder Autorinnen, aber auch bei Personalvermittlern und im Marketing findet die Studie einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Die Illusion eines Neustarts
Eigentlich sollte man die Softwareprogramme mittels KI von Grund auf neu aufsetzen, was einem Neustart gleichkäme, höre ich im Austausch mit einem Softwareunternehmen. Denn zuerst müssten die Unzulänglichkeiten der Vergangenheit ausgemerzt werden um die Vorteile von KI zu nutzen. 80 Prozent der Entwickler sind gemäss einer Studie mit ihrem Job unzufrieden. Ein Grossteil der Aufgaben, denen sie sich täglich widmen müssen, ist das Ausmisten von Altlasten der Vorgänger. Sie sind sozusagen die digitale Müllabfuhr. Kein Wunder, vergeht ihnen die Lust am Programmieren. Doch die Unternehmen gehen den Weg des geringsten Widerstandes – wozu in perfekte Codes investieren, wenn es auch schneller und effizienter geht? Unter dem Strich sind wir alles digitale Analphabeten, denn die meisten von uns verstehen nur oberflächlich etwas, und die wenigen, die wirklich etwas verstehen, würden am liebsten das Weite suchen.

Installation «Neoconcretismo» der Brasilianerin Lygia Clark (1920-1988), Kunsthaus Zürch, Dezember 2025

Wir Sklaven der Technologie
Die Komplexität der digitalen Welt übersteigt unseren Horizont, das war schon vor der Einführung von KI so. Eduard Kaeser (78) Physiker und promovierter Philosoph, schrieb im Gastkommentar «Murks happens» in der NZZ vom 27.11.2019 warum wir immer weniger verstehen werden, was wir tun: Selten kommt das, was wir technisch anpacken, so heraus, wie wir es uns gedacht haben. Technologie, unseren Köpfen entsprungen, wächst uns über den Kopf – buchstäblich. Wir überschauen und durchschauen sie immer weniger, uns fehlt der Kompass für den Kurs ihrer Entwicklung. Immer mehr Menschen beteiligen sich dank neuen technologischen Möglichkeiten am vermeintlichen Fortschritt. Dazu braucht es jedoch mehr als Programmier-Kompetenzen: Wir «Alten» bringen Erfahrung, Business-Verständnis und die Fähigkeit, KI-Systeme kritisch zu hinterfragen ins Team. KI-Tools übernehmen Routineaufgaben, erhöhen aber gleichzeitig die Anforderungen an Architektur, Code-Qualität und Wartbarkeit. Das sind Kompetenzen, die man nur durch Erfahrung erwerben kann.

«Alte»: Verständnis von Sicherheitsrisiken und menschlichen Bedürfnissen
Dass sich der Arbeitsmarkt so schnell verändert, liegt laut Siegenthaler womöglich auch an der Geschwindigkeit, mit der sich generative KI verbreitet. Nach der Einführung des ersten Bürocomputers dauerte es Jahre oder Jahrzehnte, bis Firmen die nötige Infrastruktur aufgebaut, die Prozesse umgestellt und den Mitarbeitenden das nötige Wissen vermittelt hatten. «Chat-GPT kam vor drei Jahren auf den Markt und hatte kurz darauf Hunderte Millionen von Nutzern», bemerkt Siegenthaler. Ein Branchenkenner sagt zu den gestiegenen Anforderungen eines Jobprofils: «Im Jahr 2000 genügte es, HTML zu kennen. 2020 reichte es, mit Python zu programmieren. Heute muss man Sprachmodelle weiterentwickeln können und maschinelles Lernen verstehen.» Laut Klaeui sind künftig Arbeitskräfte gefragt, die technisches Wissen mit sozialen Kompetenzen verbinden – also verstehen und entscheiden, was KI leisten soll. Und zugleich in der Lage sind, dies Mitarbeitenden aus anderen Fachbereichen und Kunden zu erklären. Denn KI kann Sachverhalte falsch einschätzen, aufgrund der Trainingsdaten voreingenommen sein oder halluzinieren, also Inhalte erfinden. Sie versteht weder die Bedeutung von Sicherheitsrisiken noch die Bedürfnisse von Kunden. Daher brauche es weiterhin erfahrene Menschen, auch «Alte», welche dank ihrer Seniorität und Erfahrung auch die Funktion des «sozialen Gewissens» erfüllen.

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Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
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#414 – Zufriedene «Alte» – ungewisse Zukunft

Arbeit
Der Wert von Arbeit wird hinterfragt. Fachkräftemangel, Genderdiskussionen oder Altersfragen beherrschen die Diskussion. Politisch sind Vorstösse zur Reduktion der Arbeitszeit populär. Es geht dabei um Stunden und Minuten im Zusammenhang mit Lohnforderungen, nicht um den Sinn von Arbeit. Derweil immer mehr Fachkräfte in den Ruhestand gehen – und mit ihnen wertvolles Erfahrungswissen verschwindet. Dabei fehlt es oft an der Zeit, dieses Wissen strukturiert weiterzugeben, womit ein gefährliches Vakuum entsteht. Generative künstliche Intelligenz GenKI übernimmt auch immer mehr Aufgaben, wozu früher Spezialisten notwendig waren. Wir erleben hautnah eine Zeit des grossen Umbruchs mit teils unvorhersehbaren Folgen. Wir «Alten» müssen offen sein für diese Veränderungen, uns weiterbilden, uns informieren, neugierig sein, staunen und an unsere persönliche Erfahrung glauben. Angst vor diesen Entwicklungen, Ignoranz oder das «Aussitzen» digitaler Technologien ist keine Option. Die erwarteten Jobverluste durch den Einsatz von KI in Gewerbe, Dienstleistung oder Industrie sind vorderhand reine Spekulation. Niemand kann aus heutiger Sicht voraussagen, was in fünf oder zehn Jahren sein wird. Ein gewisses Mass an «Zerstörung» ist jedoch der Preis, den wir für die Gestaltung der Zukunft zahlen müssen.

Unsere Gesellschaft braucht wieder mehr Lust auf Arbeit
«Arbeit gilt bei uns als etwas Feindseliges», kritisiert Prof. Joachim Voth (57), Entwicklungsökonom an der Universität Zürich, im Interview mit Albert Steck, NZZ vom 29. März 2025. Heute verteufeln wir die Arbeit und glorifizieren die Freizeit – das haltet Voth für widersinnig. Der Beruf ist weit mehr als ein Mittel zum Geldverdienen, um sich dadurch in der Freizeit den grösstmöglichen Spass erkaufen zu können. Das sehen wir zum Beispiel bei einem Stellenverlust: Dank der Arbeitslosenversicherung geht das Einkommen nur beschränkt zurück. Trotzdem sinkt die Lebenszufriedenheit massiv. Weshalb? Weil die Arbeit stark zur persönlichen Befriedigung beiträgt. Seine Forschung zeigt: Als wichtigste Quelle für ein erfülltes Leben nennen die Leute die Arbeit. Dabei geht es nicht in erster Linie um die finanzielle Absicherung. Vielmehr ist es dieses Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, sowie seine Aufgaben gut gemeistert zu haben und dafür Wertschätzung zu bekommen. Auch für uns «Alte» stehen der Stolz auf das Erreichte, auf den Beitrag zum grossen Ganzen sowie die Kameradschaft bei der Arbeit im Zentrum.

Ausstellung in der Pinacoteca Agnelli Turin 2025. Salvatore Mangione (1947-2015) italienischer Künstler: MI-TO 1993. Foto: Cristina Leoncini

Maschinen sollten den Menschen dienen
Künstliche Intelligenz KI verändert nicht nur die Art der Arbeit, sondern auch, wer sie ausführt. Sie nutzt Werkzeuge welche die Einstellungen, Entlassungen und Beförderungen beeinflussen. Dies weckt die Befürchtung, dass selbstlernende Maschinen Karrierewege diktieren werden. In seinem Beitrag in Swissinfo.ch, vom 28. März 2025, beschreibt Matthew Allen, Swissinfo Büroleiter und Wirtschaftsreporter, wie Unternehmen, Personalvermittler und Arbeitssuchende bereits mit der Technologie experimentieren, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Algorithmen können Stellenbeschreibungen verfassen und Bewerbungen filtern, um die besten Kandidat:innen zu finden, oder beim Aufbau von Schulungsprogrammen helfen, indem sie Qualifikationslücken bei bestehenden Mitarbeitenden identifizieren. KI kann Arbeitssuchenden auch beim Verfassen von Lebensläufen und Anschreiben helfen, und einige Apps fordern Kandidaten auf, bei Online-Interviews und -Tests die richtigen Antworten zu geben. Während im Beitrag überwiegend Massnahmen zur Regulierung dieser Technologie besprochen werden, erwähnt Matthew Allen auch, wie Arbeitgebende die Nachteile beim Einsatz von KI zu erkennen beginnen. Schlecht programmierte KI-Systeme, die Diskriminierung reproduzieren, wie beispielsweise Vorurteile gegenüber Frauen oder uns «Alten». Zwar kann die KI-Recruiting-Software Muster in grossen Datenmengen schnell erkennen, die für das menschliche Auge schwer zu erfassen sind. Im Mittelpunkt jeder Arbeitsbeziehung stehen jedoch Menschen, die sich vernetzen und bei Entscheidungen auf ihr eigenes Bauchgefühl vertrauen müssen.

«Alte» haben Teil an der transformativen Umgestaltung
Firmen legen darum wieder mehr Wert auf kreatives Denken, komplexe Problemlösungen, Lernfähigkeit und emotionale Intelligenz. Die wohl wertvollsten Eigenschaften von Bewerbenden und die welche uns menschlich macht. Dabei ist das biologische Alter eines Menschen nicht wirklich ausschlaggebend. Man kann als biologisch älterer Mensch bekanntlich geistig noch sehr jung sein. Es gibt Dreissigjährige, die bereits aufgehört haben, neugierig zu sein. Das ist tragischer, als alt zu sein. Disruptive Innovation macht zwar bestehende Geschäftsmodelle, Produkte oder ganze Branchen obsolet, schafft aber gleichzeitig neue Möglichkeiten, Märkte und Wertschöpfungsketten. Der tschechisch-amerikanischen Ökonomen Joseph Alois Schumpeter (1883-1950) fand dafür den Begriff «kreative Zerstörung», welcher einen wesentlichen Aspekt disruptiver Innovation beschreibt. Es ist ein natürlicher Teil wirtschaftlicher Evolution und technologischen Fortschritts. Man könnte das Konzept auch als «schöpferische Erneuerung» oder «transformative Umgestaltung» bezeichnen und damit stärker den konstruktiven Aspekt des Prozesses betonen – dass aus der Zerstörung des Alten etwas Neues und oft Besseres entsteht. Wir «Alten» sind uns der Geschichte bewusst, haben in unserem Leben viel Erfahrung gesammelt, die uns befähigt, zusammen im Team mit den «jungen Wilden», als Mentoren oder Sparringspartner diesen Prozess kreativ zu begleiten.

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#409 – KI: die Herausforderung für uns «Alte»

Altersbeschränkung macht wenig Sinn
Zwei Themen beschäftigen aktuell Politik und Wirtschaft: Die Altersbeschränkung und der Fachkräftemangel. Dass wir «Alten» (ab 50!) Mühe haben, nach einem Stellenverlust wieder in den Arbeitsmarkt zurückzufinden hat viele Ursachen. Oft wird die Altersbeschränkung als Vorwand für die wirklichen Sorgen vorgeschoben: Mangelndes Interesse an Weiterbildung oder wenig Verständnis für Veränderungen im Stellenprofil. Alter wird tendenziell auch mit Innovationsfeindlichkeit assoziiert. Aus Erfahrung wissen wir jedoch, dass das biologische Alter eines Menschen dafür nicht wirklich ausschlaggebend ist, auch weil es sich individuell höchst verschieden manifestiert. Ich kenne 40-Jährige, die weniger vital sind als 70-Jährige und in Sitzungen regelmässig einnicken. Regelungen wie eine Altersgrenze von beispielsweise 65 Jahren, halte ich deshalb für wenig sinnvoll. Die Praxis zeigt, wie es genügend Junge gibt, welche in antiquierten Denkmustern verharren und bereits aufgehört haben, neugierig zu sein. Das ist tragischer, als alt zu sein. Bei solch willkürlichen Entscheiden müssen wir «Alten» dagegenhalten, indem wir uns über Trends informieren. Erfahrung darf nicht zur Gewohnheit werden, während sich rund um uns die Welt verändert. Die Digitalisierung und damit die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz braucht kompetente, weise und gefestigte «Alte», zusammen im Team mit den jungen Wilden.

Louvre Couture – Kunst und Mode, Louvre-Museum, Paris 2025: Plissiertes Kleidungsstück 2007, der niederländischen Designerin Iris van Herpen (40), inspiriert von fliegenden Vögeln.

Weniger Fachkräftemangel im IT Sektor
Im Interview mit Nelly Keusch, NZZ vom 11. Februar 2025, spricht Dr. Pascal Scheiwiller, CEO von Von Rundstedt & Partner Schweiz AG, dem schweizer Marktführer für Outplacement und Karriereberatung, über den Einfluss künstlicher Intelligenz KI auf den Arbeitsmarkt. «Der KI-Hype hat viel Dynamik in die Branche gebracht, viele Betriebe verändern sich, gerade für ältere Mitarbeitende kann das eine Herausforderung sein.» Die Auswertung aus Gesprächen mit 2700 Menschen, die von einer Kündigung betroffen waren zeigt, dass die Zeiten, in denen Arbeitnehmende entspannt die Füsse hochlegen und Forderungen stellen konnten, erst einmal vorbei sein dürften. «Wir sehen eine Normalisierung im Arbeitsmarkt, der grosse Fachkräftemangel hat sich beruhigt.» Man müsse unterscheiden zwischen einem konjunkturellen, einem strukturellen und einem demografisch bedingten Fachkräftemangel, so Scheiwiller. Gerade in der IT-Branche, die am lautesten über das Fehlen von Fachkräften klagt, haben die Kündigungen, aber gleichzeitig auch die Neueinstellungen zugenommen. Hier sehe ich das Bedürfnis für erfahrene «Alte», die sich mit Konzepten zur Umsetzung von Digitalisierungslösungen auskennen. Der Umgang mit künstlicher Intelligenz ist ein kreatives und kein reines IT-Problem.

Mitarbeitende umschulen – oder doch lieber ersetzen
Zwar gebe es (bislang) nur wenige Tätigkeiten, die vollständig von einer KI gemacht werden könnten, glaubt Denis Machuel (58), der neue CEO vom Personaldienstleister Adecco. «Aber viele fragen sich: Wenn die Hälfte meiner Aufgaben wegfällt, weil sie automatisiert werden können, was passiert dann mit meiner Stelle?» In Wirklichkeit weiss es niemand genau, welche Auswirkungen die KI auf die Arbeitswelt haben wird, zu dynamisch verändert sich die Technologie. Deshalb ist die Unsicherheit auch unter den Führungskräften gross, die oft nicht in der Lage sind mit den Herausforderungen durch KI umzugehen. Nur wenn die Verantwortlichen gut Bescheid wissen, können sie auch dafür sorgen, dass ihre Mitarbeitenden im Umgang mit der Technologie weitergebildet würden und neue Aufgaben wahrnehmen könnten, um weiterhin relevant zu bleiben, egal was kommt, meint Machuel. Pascal Scheiwiller gibt zu bedenken, dass die Umschulung von Mitarbeitenden zeitintensiv, teuer und auch riskant sei. «Der Anreiz oder auch Druck, interne Mobilität zu fördern und in Umschulungen zu investieren, ist häufig nur vorhanden, wenn es nicht genügend Fachkräfte gibt.» Das sei derzeit aber nicht der Fall: «Gegenwärtig sind genug Leute verfügbar, daher ist es oft einfacher, Mitarbeitende zu ersetzen.» Wir «Alten» haben dabei oft das Nachsehen. KI bringt vielleicht nicht den befürchteten Stellenabbau – aber sie öffnet die Schere zwischen Jung und Alt weiter.

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