Blog, Industrie 4.0

#424 – Weis(s)e «Alte» Männer

Alter als unpräziser Begriff
Das Interview von Birgit Schmid (53) in der NZZ vom 7. Juni 2025 mit den beiden 80-Jährigen Roger Schawinski und Jürg Acklin , sowie das Treffen mit einem Publizisten inspirierten diesen Beitrag. Im Gespräch mit dem Herausgeber der Plattform SICHTWEISENSCHWEIZ.CH sprachen wir über die aktuelle 60plus-Generation in der Schweiz. Inwiefern nutzt diese Generation überhaupt ihr Potenzial aus, oder liegen Ressourcen brach. Er wollte mich für einen Beitrag mit dem Titel «Schweiz 5.0», in Anlehnung an den Blog «Industrie 4.0» begeistern. Den Titel finde ich schwierig, ohne politisch zu werden. Auf die Digitalisierung bezogen, müsste man eher über eine «Schweiz 2.0» schreiben. Auf uns «Alte» bezogen, kolportiert die Presse über Monate, dass Menschen im Alter von 50 Jahren bereits Mühe hätten, bei Jobverlust eine neue Anstellung zu finden. Die Kriterien, welche zu solchen Aussagen führen sind wenig transparent und der Verdacht besteht, dass viele Beiträge zum Thema Arbeiten im Alter wiederholt einander abgeschrieben werden. Dagegen stehen die beiden Protagonisten Schawinski und Acklin im Interview mit Birgit Schmid wie Leuchtürme für die Generation Babyboomer, für die Generation 60plus an die sich diese Plattform wendet. Ihre Lebensfreude, Sorgen und Ängste stehen stellvertretend für viele von uns «Alten». Im Folgenden meine Zusammenfassung des Interviews:

Ohne Titel, aus der Serie «Blooming. A Scattering of Blossoms & Other Things», 2007 von Cy Twombly. Photo: EFE / Luis Tejido @ the Guggenheim Museum Bilbao

Die Protagonisten
Jürg Acklin ist Schriftsteller und Psychoanalytiker mit eigener Praxis in Zürich, Roger Schawinski gründete das erste Privatradio und den ersten privaten Lokalfernsehsender der Schweiz. Sie sind seit langem befreundet und beide arbeiten immer noch. «Man kann uns nicht einfach als alte weisse Männer in den Schrank stellen» sagt Schawinski. Acklin sagt «geht man gegen 80, ist das Alter nicht mehr wie ein Manöver im Militärdienst, sondern es ist jetzt der Ernstfall». Für Schawinski ist Alter ist ein unpräziser Begriff. Alle werden älter, aber was sich verändert, ist individuell verschieden. Die meisten seiner bisherigen Fähigkeiten konnte er noch bis zu einem gewissen Grad erhalten. Ihn hat schockiert, als er hörte, dass Kardinäle ab 80 den Papst nicht mehr wählen dürfen, weil sie offenbar nicht mehr urteilsfähig sind. Es wird dort von aussen eine Grenze festgesetzt, wann man als alt gilt. Diesem Ansatz verweigert er sich.

Langes Leben als Zumutung
Jürg Acklin findet, viele «Alte» resignieren, werden bitter, empfinden das Leben als Zumutung. Man wird plötzlich auch als älter wahrgenommen. Das ist das Problem: Auch wenn man sich fit und lebendig fühlt, sieht man für andere nicht mehr so aus. Wenn einem junge Leute im Tram ihren Sitz anbieten, merkt man, «wie man bald ins Stöckli gehört». Roger Shawinski sagt, wir 1945er sind die allererste Altersgruppe der Generation, die später als Babyboomer bezeichnet wurde. Wir haben unsere Welt selbst geschaffen und er ärgert sich über die völlig vermaledeite woke Identitätsbewegung, die uns als alte weisse Männer schubladisiert. Menschen werden aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Herkunft oder Hautfarbe einsortiert, wie man es aus totalitären Staaten kennt.

Edwin Parker «Cy» Twombly Jr. (1928-2011), amerikanischer Maler, Bildhauer und Fotograf: Ohne Titel, 2007 © Cy Twombly Foundation. Photo: Robert McKeever

Wenn sich die Türen schliessen
Acklin und Schawinski trafen sich erstmals 1994 anlässlich eines Interviews in der Talk-Sendung «Doppelpunkt». Wie die Protagonisten in Acklins Roman «Froschgesang», wehren sich die zwei gegen die Zumutungen des Alters. Beide unterscheiden sich von ihren Vätern im fortgeschrittenen Alter, indem sie immer noch aktiv am Leben teilhaben. Im Bild von Schawinskis Vater als altem Mann, machte dieser keine grossen Reisen mehr und bewegte sich nicht in einem lebendigen sozialen Umfeld. Seine Türen gingen laufend zu. Wir beide aber haben noch immer die Möglichkeit, neue Türen zu öffnen, und tun das auch, ohne das Gefühl zu haben, dem Ende entgegenzutaumeln. Acklin hat eine wesentlich jüngere Frau und einen Sohn, der 21 ist. Wenn er mit ihm diskutiere, und die beiden diskutieren hitzig, dann ist er noch auf der Autobahn. Aber wenn er für sich allein ist und liest, merkt er schon, dass er empfindlicher geworden ist, reizbarer. Statt auf der Autobahn ist er jetzt öfters auf dem Feldweg unterwegs. Das manifestiert sich in einer stärkeren Nachdenklichkeit, einem nach innen gekehrt sein, mehr auch in der Vergangenheit. Zwar knarzen die Türen manchmal beim Zugehen ein bisschen, aber man kann sie doch noch öffnen.

Und die Hoffnung überwiegt trotzdem
Es ist angenehm, noch mit so viel Energie und Wasserverdrängung unterwegs zu sein, etwa, wenn man am Bahnhof durch die Menschenmenge gehen muss, sagt Acklin. Es geht aber auch darum, nicht bitter zu werden durch die Verluste, die man erleidet. Die sind zwar da, aber unsere Generation will sich nicht daran gewöhnen. Wir haben gestaltet, vorwärtsgemacht, studiert und sofort eine Stelle bekommen, es war wurst, was wir studiert haben. Wir sind es nicht gewohnt, abzubauen, obwohl wir das müssten. Oder nennen wir es Rückbauen, ohne zu resignieren. Schawinski stellt fest wie alte Männer nicht mehr «gesehen» werden, was Frauen in viel früherem Alter erleben. Acklin ist sich sicher, dass wir «Alten» immer noch eine wichtige Aufgabe haben und gibt die Hoffnung nicht auf, dass es weitergeht, auch für seine Kinder und Enkel. Ihnen eine Zuversicht mitzugeben, das sieht er als seine Aufgabe. Den Jungen soll die Zukunft nicht verbaut werden, indem man sagt, die Welt sei dem Untergang geweiht. Er erkennt die jetzigen Schwierigkeiten, mit denen wir umgehen müssen. Aber es nützt nichts, wenn wir dem dystopischen Denken verfallen.

In 2008, schuf Cy Twombly eine Serie von sechs Gemälden «Untitled (Roses)» speziell für das Museum Brandhorst in München DE.

Loslassen können
Acklin und Schawinski arbeiten beide noch mit 80. Man könnte ihnen vorhalten, dass sie den Weg für die Jüngeren nicht freigeben wollen, nicht loslassen können. Hinter solchen Kommentaren steckt gemäss Schawinski viel Neid. Dabei gibt man als älterer Mensch doch auch seine Erfahrungen weiter und kann ein Mentor sein. Abgesehen davon arbeitet man auch für sich selbst weiter – weil es einem guttut. Auch für Acklin ist das Alter, also die Reife und die Erfahrung, ein Vorteil, gerade im Verständnis der Sorgen einer jüngeren Generation. Schawinski stört sich an der Regelung, dass man heute mit 65 Jahren automatisch und überall in Rente geschickt wird, obwohl die Lebenserwartung laufend steigt. Da muss sich etwas ändern, auch aufgrund der demografischen Entwicklung. Über 65-Jährige können an vielen Orten noch einen Beitrag für sich und die Gesellschaft leisten. Wenn immer weniger Leute arbeiten und für die Pension von immer mehr Leuten verantwortlich sind, geht das längerfristig nicht auf. Alle sehen das, aber es wird nichts gemacht. Dänemark hebt jetzt das Rentenalter schrittweise auf 70 an. Das ist in der Schweiz offenbar nicht möglich.

Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit
«Ich habe mich auf die Bedeutungslosigkeit vorbereitet» sagt Roger Schawinski und spricht an, wie sein Umfeld ihn darauf aufmerksam machen wird, wann genug ist und er sich zurückziehen soll. Aktuell fühlt er eine gewisse Verantwortung, als «role model» für seine Generation zu dienen. Acklin wird so lange schummeln, wie es möglich ist, und bis er wirklich dement ist. Das geht ziemlich lange gut. Doch irgendwann ist es kein Manöver mehr, sondern der Ernstfall. Die Leute sterben nicht nur, sondern werden dement. Sie müssen zusehen, wie ihr eigenes Ich zerfällt. Wird man vergesslicher, muss man irgendwie damit fertigwerden. Wenn sich trotz unglaublicher Vitalität und Energie die Aussetzer mehren und wir Begebenheiten verwechseln oder Namen vergessen. Wenn das Vokabular laufend kleiner wird, und wir eine Kalamität blitzschnell mit der nächsten zudecken, damit es niemand merkt. Nicht aufhören zu können, kann auch eine Angstabwehr sein. Man will nicht loslassen, um nicht zu hören, wie sich die Türen plötzlich schliessen. Die Angst, bedeutungslos zu werden, zu verschwinden und letztlich zu verlöschen, spielt also durchaus eine Rolle, wenn man nicht loslassen kann. Tröstlich ist, dass die beiden viel mehr erreicht haben, als sie sich je erhoffen konnten, und staunend zurückschauen, was da alles passiert ist. Man ist nicht «alt», man ist älter. Das Greisenalter steht noch nicht vor der Tür.

kompetenz60plus.ch, das Netzwerk von kompetenten «Alten»
kompetenz60plus.ch ist ein Netzwerk von kompetenten Fachleuten. Erfahrene «Alte» unterstützen KMU’s und Start-ups bei der Umsetzung innovativer Ideen und bei Herausforderungen aller Art – auf Augenhöhe. Registrieren Sie Ihre Kompetenz ➔ hier kostenlos oder suchen Sie auf unserem Portal eine Fachperson mit geeigneter Kompetenz. Unkompliziert und zu moderaten Bedingungen. Kontaktieren Sie uns mit Ihren Interessen, Fragen und Anregungen, ganz unverbindlich, per Mail an werner@kompetenz60plus.ch. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator

Ein Projekt «von uns. für uns.»
Web: kompetenz60plus.ch | Mail: werner@kompetenz60plus.ch |
Linkedin: kompetenz60plus.ch | facebook: kompetenz60plus
X: wernerkruegger | Instagram: wernerkruegger

Blog, Industrie 4.0

#198 – Zeitalter der Kreativökonomie

Hoffnung ist keine Strategie
Sollen wir wieder zu den alten Denkmustern und Gewohnheiten zurückkehren, sobald sich die besondere Lage beruhigt, fragt sich manches KMU. Auch dank staatlicher Hilfe will man die kommenden Monate der Gesundheitskrise möglichst unbeschadet aussitzen, bis ein «rettender» Impfstoff verfügbar wird. Dabei wäre jetzt der Moment, sich Gedanken über die Zukunft zu machen, wie wir diese aktiv mitgestalten wollen. Seit einigen Monaten arbeiten viele Firmen daran, ihre Geschäftsmodelle anzupassen um sich mittelfristig neu auszurichten. Museen, Galerien und Ausstellungen testen kreative Formate zur Simultanübertragung von Veranstaltungen im Internet. Videokonferenzen eigenen sich hervorragend für die interne Kommunikation, aber auch zur Kollaborationen mit externen Partnern als Ergänzung zu den eigenen Angeboten. Wirtschaftliche Überlegungen begünstigen ein Zusammenrücken artverwandter Betriebe. Im Bausektor sind es Produzenten wie Laufen, Geberit oder ERNE die ihre Produktpaletten im Badbereich branchenübergreifend erweitern um damit auch Schnittstellenprobleme Ihrer Kunden zu lösen. Der Trend zu lokaler Produktion darf jedoch nicht mit Versorgungssicherheit verwechselt werden. Versorgungssicherheit bedeutet, dass man bei kritischen Gütern nicht von einer einzigen Quelle abhängig ist. Viele Firmen bewerten dazu ihre Lieferketten neu. Das Ergebnis ist, dass man seine Quellen diversifiziert, was in der Folge zu mehr Globalisierung führt.

Helicopteraufnahme: Los Angeles, Thanksgiving-Verkehr, 23. November 2017, Yang-Yi Goh

Der Handel zeigt den Weg
Im Handel beschleunigt die gegenwärtige Krise den angestossenen Wandel gewaltig. In einer Mitteilung mit der Überschrift «Adjö, Ikea Katalog» wurde die Kundschaft anfangs Dezember 2020 über die Entscheidung in Kenntnis gesetzt: «Das Kundenverhalten und der Medienkonsum haben sich gewandelt, und der Ikea-Katalog wurde immer weniger genutzt». Die online-Umsätze bei Ikea seien im vergangenen Jahr weltweit um 45 Prozent gestiegen, die Website verzeichne zudem inzwischen mehr als vier Milliarden (!) Besucher. Ikea wolle deshalb digitaler werden und ein neues Kapitel aufschlagen. Profitiert hat auch Amazon. Der online Händler wird in diesem Jahr zum grössten privaten Arbeitgeber, mit 2’800 Neuanstellungen pro Tag.

Was bringt die Zukunft
Die aktuelle Situation zwingt uns alle, Altbekanntes zu hinterfragen und hilft uns, aufgeschobene Projekte endlich an die Hand zu nehmen. Obwohl zurzeit Corona die ganze Aufmerksamkeit auf sich zieht, dürfen wir unsere Bestrebungen bezüglich Klimaschutz nicht aus den Augen verlieren, zumal hier ein Zusammenhang besteht. Covid-19 rief uns auf erschütternde Weise ins Gedächtnis, dass wir Teil der Natur sind und sie nicht wirklich kontrollieren können. Der Reset ebnet den Weg für eine von Nachhaltigkeit und Entschleunigung geprägte Post-Corona- Gesellschaft. Wie eine solche aussehen könnte findet man in der Zusammenfassung von Lena Papasabbas und Nina Pfuderer vom Deutschen Zukunftsinstitut. Das Zukunftsinstitut wurde 1998 gegründet und hat die Trend- und Zukunftsforschung in Deutschland von Anfang an massgeblich geprägt. Heute gilt das Institut, gemäss eigenen Angaben, als einer der einflussreichsten Think Tanks der europäischen Trend- und Zukunftsforschung und ist die zentrale Informations- und Inspirationsquelle für alle Entscheider und Weiterdenker. Im Bericht vom 1. Dezember 2020 mit dem Titel «Die Megatrends nach Corona: Zeit für eine Revision» listen Papasabbas und Pfuderer einige Trends, welche uns in naher Zukunft beschäftigen werden. Die Gesamtdokumentation finden Sie unter diesem Link. Meine Zusammenfassung der Zusammenfassung beschränkt sich auf Themen rund um kompetente «Alte».

Digitale Kommunikationstechnologien
Individualisierung ist das zentrale Kulturprinzip der westlichen Welt, das seine Wirkungsmacht zunehmend global entfaltet. Im Kern bedeutet Individualisierung die Freiheit der Wahl, aber ihre Auswirkungen sind komplex und bringen sowohl scheinbare Gegentrends wie eine Wir-Kultur als auch neue Zwänge hervor. Vor allem während der Corona-Krise wurden Solidarität und Gemeinschaft zunehmend wichtiger als Abgrenzung und Individualität. So dominiert das Prinzip der Vernetzung bereits seit Jahren den gesellschaftlichen Wandel und eröffnet ein neues Kapitel in der Evolution der Gesellschaft. Corona hat die Digitalisierung vollends von der Zukunft in die Gegenwart geholt und dabei schweizweit viele Schwachstellen aufgedeckt, wie zum Beispiel die mangelhafte Kommunikation, respektive mangelnde Transparenz in der Corona-Politik von Bund und Kantonen auf Grund fehlender Daten.

«Alte» als Risikogruppe
Rund um den Globus wird die Bevölkerung älter – und gleichzeitig bleiben die Menschen länger gesund. Die neue Lebensphase im letzten Drittel des Lebens mit gleichzeitigem Abschied vom Jugendwahn bewirkte eine grundlegende Umdeutung von Alter und Altern. Die Corona-Krise führt jedoch zu einer Trendumkehr – «Alter» ist plötzlich gleichbedeutend mit «Risikogruppe», wenn auch zu unrecht.

Wissenskultur mit neuen Arbeitsmodellen
Die Welt wird schlauer: Der globale Bildungsstand ist heute so hoch wie nie. Vor allem im Zusammenhang mit dem Trend hin zu Konnektivität verändert sich unser Wissen über die Welt und auch die Art und Weise, wie wir mit Informationen umgehen – unsere Wissenskultur. Die Corona-Krise hat Bildung endgültig digitalisiert, kooperative und dezentrale Strukturen zur Wissensgenerierung vorangetrieben und innovatives Denken angekurbelt. Neue Arbeitsmodelle (darunter auch Home-office) führen zu einen epochalen Umbruch, der mit der Sinnfrage beginnt und die Arbeitswelt von Grund auf umformt. Das Zeitalter der Kreativökonomie ist angebrochen – und es gilt Abschied zu nehmen von der rationalen Leistungsgesellschaft. Im Mittelpunkt steht die Potenzialentfaltung eines jeden einzelnen Menschen. In Zukunft geht es um die gelungene Symbiose von Leben und Arbeiten. Die Corona-Krise macht unsere Arbeitswelt agiler, flexibler und digitaler – ein Effekt, der von Dauer sein wird.

Urbanisierung und Mobilität
Die Stadt als Lebensraum hat sich durch Corona verändert. Zuvor war der Alltag von Städterinnen und Städtern von hoher Mobilität geprägt, die Lebensqualität ergab sich aus den zahlreichen Angeboten der Metropolen. In Zeiten des Lockdowns wurde plötzlich das Zuhause zum wichtigsten Lebensraum, das öffentliche Leben kam zum Erliegen. In Bundesbern beklagt man den mangelnden Austausch (Apérokultur) unter den Parlamentariern. Diese Bedeutungsverschiebung in die eigenen vier Wände bleibt und wird die Urbanisierung weiterhin begleiten. Auch unsere Erfahrung von Mobilität wird nicht mehr dieselbe sein. Vor Corona war diese ein Teil des Alltags der meisten Menschen – der sich tendenziell beschleunigte und komplexer wurde. Die plötzliche Entschleunigung, hervorgerufen durch ein kleines Virus, ermöglicht eine Neubeurteilung dieser Mobilität, deren Zukunft vernetzt, digital, postfossil und geteilt ist.

Kompetente «Alte» stellen ihre Erfahrung zur Verfügung
«kompetenz60plus.ch» ist ein Sammelbecken für kompetente Senioren, die sich ihrer Verantwortung gegenüber der jüngeren Generation bewusst sind und sich aktiv an der Diskussion über die Zukunft beteiligen wollen. Wir «Alten», Frauen und Männer, im Team auf Augenhöhe mit den «jungen Wilden», stellen unsere Erfahrung mit Leidenschaft zur Verfügung. Bitte bringen Sie sich ein und registrieren Sie Ihre Kompetenz kostenlos hier. Wir freuen uns auch über Ihre Kontaktnahme per Mail an: werner@kompetenz60plus.ch, oder hinterlassen Sie Ihren Kommentar weiter unten. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator


Ein Projekt «von uns. für uns.»
Web: kompetenz60plus.ch I Mail: werner@kompetenz60plus.ch I
Linkedin: kompetenz60plus.ch | facebook: wernerkruegger