Blog, Industrie 4.0

Judy Chicago (80)

Art Basel Miami aktuell
«Why is there no childbirth in Western art?» Feminist legend Judy Chicago on taboos, fake news, and needlework. Judy Chicago diskutierte ihre Arbeiten mit dem Kunsthändler und Kurator Jeffrey Deitch während des 2018 Conversations-Programms von Art Basel Miami Beach.

Judy Chicago, Hero 1 aus dem «Birth Project», Bild: Art Basel Miami

Eine aktive Künstlerin
«Die Menschheit wird von Menschen repräsentiert … Fake news!», sagte Judy Chicago (80) lachend, als sie 2018 das Art-Basel-Videoteam am Institute of Contemporary Art Miami (1:05:51) traf. Der grösste Teil der vierzigjährigen Karriere der Künstlerin hat diesen Mythos entlarvt. Ihre bekannteste Arbeit «The Dinner Party» (1974-1979) feiert die Rolle der Frau in der Geschichte. Die monumentale Installation hat seit ihrer ersten Ausstellung mehr als eine Million Besucher angezogen und ist jetzt dauerhaft im Elizabeth A. Sackler Center für feministische Kunst im Brooklyn Museum in New York City untergebracht. Das Werk zelebriert die Errungenschaften von Frauen im Laufe der Geschichte und gilt auch weithin als das erste epische feministische Kunstwerk.

Wing 1, Fertile, Judy Chicago, Brooklyn Museum in New York City, Bild: Ishtar Kali

Für das «Birth Project» (1980-85) richtete Chicago ihr Augenmerk auf den, was sie als einen toten Winkel in der Kunstgeschichte sah: Die Darstellung der Geburt. In Zusammenarbeit mit 150 auf die Vereinigten Staaten verteilten freiwilligen Näharbeiterinnen produzierte sie total 85 Stickerei- und Textilarbeiten. Diese zeigen schwangere oder gebärende Frauen, gefangen zwischen Freude und quälenden Schmerzen. Das Geburtsprojekt wird derzeit in «Judy Chicago: A Reckoning» gezeigt, Chicagos Retrospektive im Institute of Contemporary Art Miami. In diesem Exklusivinterview (5′:50″) greift sie eine Arbeit auf, die drei Jahrzehnte später nichts von ihrer Dringlichkeit verloren hat.

Judy Chicago, The Crowning, aus dem «Birth Project», Bild: Internet

Judy Chicago (80)
Judy Chicago, die US-amerikanische feministische Künstlerin, Kunstvermittlerin und Schriftstellerin, die für ihre grossen kollaborativen Kunstinstallationsstücke über Geburts- und Schöpfungsbilder bekannt ist und die Rolle von Frauen in Geschichte und Kultur untersuchen. In den 1970er Jahren hatte Chicago das erste feministische Kunstprogramm in den Vereinigten Staaten gegründet. Die Arbeiten von Chicago umfassen eine Vielzahl von künstlerischen Fähigkeiten, wie beispielsweise Handarbeiten, die mit arbeitsintensiven Fähigkeiten wie Schweissen und Pyrotechnik ausbalanciert sind.

«kompetenz60plus.ch»
Die Plattform «kompetenz60plus.ch» ist ein Sammelbecken kompetenter Senioren, die sich ihrer Verantwortung gegenüber jüngeren Generationen bewusst sind. Nicht das physische Alter soll im Vordergrund stehen, aber der Beitrag den wir «Alten» für unsere Gesellschaft immer noch zu leisten bereit sind. Mit unserer positiven Einstellung zum Leben schöpfen wir aus reicher Erfahrung und verfügen über ein wertvolles Netzwerk, darunter auch mit «jungen Wilden». Gerne stellen wir diese Kompetenzen den «Patrons» von KMU’s zur Verfügung: Wir freuen uns über Ihre Teilnahme am Projekt. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator


Ein Projekt «von uns. für uns.»
Web: kompetenz60plus.ch I Mail: werner@kompetenz60plus.ch I
Linkedin: Werner K. Rüegger | Skype: wernerkrueegger

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