Blog, Industrie 4.0

Intelligente Assistenten für «Alte» – Ideen mit Sprengkraft

Der folgende Blogbeitrag wurde inspiriert von Nicole Rütti, NZZ 8.10.2018: Wenn der Roboter im Büro Einzug hält.

Neue Technologien krempeln den Büroalltag um
Geschwindigkeit ist in der heutigen Arbeitswelt ein Schlüsselfaktor. Laut einer Erhebung von KPMG hinterfragen 82% der Geschäftsführer, ob die von der eigenen Firma hergestellten Produkte und Dienstleistungen in drei Jahren noch relevant sein werden.

Damit einhergehend verändern sich die Organisations- und Arbeitsformen – nämlich von traditionellen Hierarchiestufen mit fixen Abteilungen hin zu agilen Projektgruppen. Das Bedürfnis, sich schnell mit anderen Mitarbeitenden kurzzuschliessen, ist gestiegen. Ein Austausch per Telefon oder Email hat seine Grenzen. Hinzu kommt die neue Generation der Millennials («junge Wilde»), die professionelle technologische Hilfsmittel und flexible Arbeitsmöglichkeiten erwarten. Deshalb ermöglichen immer mehr virtuelle Technologien, von zu Hause oder von unterwegs zu arbeiten und gleichzeitig eng mit Teamkollegen in Kontakt zu sein.

Apple Campus Cuppertino Kalifornien 2016, Bild: Kyodo News, Getty images

Virtuelle Technologien unterstützen uns «Alte»
Roboter (Assistenten) ermöglichen auch uns «Alten» weiterhin produktiv zu sein. Weil man im Alter mit gewissen Einschränkungen leben muss heisst dies noch lange nicht, dass unser Wissen wertlos geworden ist, oder uns die geistige Energie abhanden gekommen wäre. Der intelligente Assistent erinnert frühzeitig daran, dass wir um neun Uhr für eine Besprechung an einem bestimmten Ort oder in einem dazu reservierten Raum teilnehmen sollten. Er übermittelt, als Gedächtnisstütze, eine Liste der Teilnehmenden mit Bild und Kontaktinformationen, sowie das Protokoll der letzten Sitzung inklusive aktuellem Projektstand. Beim betreten des Sitzungsorts schaltet das «Telepresence-System» vom Stand-by-Modus auf aktiv und begrüsst die Teilnehmenden beim Namen. Einige Teamkollegen werden von zuhause, von unterwegs oder aus einem anderen Büro auf den Grossbildschirm zugeschaltet und nehmen so an der Konferenz teil.

Mensch und Maschine ergänzen sich
Die Videokameras fokussieren automatisch auf die jeweils Sprechenden, was den extern Teilnehmenden optimale Sicht und Akustik ermöglicht. Dank Gesichtserkennung ist das System in der Lage, jeweils die Namen der Teilnehmenden einzublenden (wir kennen dies aus Fernsehdebatten). Die Präsentationen werden via Bildschirm übertragen und geteilt. Teilnehmende haben die Möglichkeit, auf dem Bildschirm Bemerkungen oder Grafiken aufzuzeichnen. Der Assistent steuert seinerseits relevante Daten und Informationen bei und visualisiert das Ganze mittels Grafiken. Er erstellt wiederum eine Zusammenfassung des Meetings und erteilt eventuell den Ratschlag, weitere Mitarbeitende ins Team aufzunehmen, die wichtiges Know-how zur Realisierung des Projektes beisteuern könnten.

«kompetenz60plus.ch» die Plattform «von uns. für uns.»
Wir «Alten» verfügen als Partner im Team über einen altersbedingten Wissensvorsprung und viel Lebenserfahrung. Als Konsumenten sind wir Vertreter eines stark wachsenden Marktpotenzials und kennen unsere Bedürfnisse aus erster Hand. Um den Wohlstand unserer Gesellschaft sichern zu können hilft uns die Technologie, dass diese Kompetenzen nicht vergessen gehen. «kompetenz60plus.ch» ist die Plattform für Klein- und Kleinstunternehmen (KMU’s) wo man sich auf Augenhöhe begegnet. Helfen Sie mit, zusammen führen wir dieses Projekt zum Erfolg. Danke!

Werner K. Rüegger, dipl. Arch. SIA AIA
Projektadministrator und Initiator


Ein Projekt «von uns. für uns.»
Web: kompetenz60plus.ch I Mail: werner@kompetenz60plus.ch I
Linkedin: Werner K. Rüegger | Skype: wernerkrueegger

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