Blog, Industrie 4.0

#419 – Maschinen und «Alte» im Team

Eigenverantwortung dank Allgemeinbildung
Gestern Nachmittag beim Einkaufen im Coop. Eine Gruppe junger Burschen versperrt den Weg zu den Regalen. Alle eifrig diskutierend. Guten Tag der Herr, werde ich begrüsst. Weshalb seid ihr nicht in der Schule an einem Dienstagnachmittag, frage ich. Wir sind hier mit der Schule, antwortet der «Anführer». Mit dem Lehrer? Jawohl, sehen Sie den Mann dort an der Kasse? Ich glaube euch nicht, ihr schwänzt die Schule. Ihr seid noch jung und da gibt es noch soviel zu lernen, schade dass euch das nicht interessiert. Ich gehe weiter und die Gruppe wünscht mir einen schönen Nachmittag. Mich beschäftigen solche Situationen, weil ich dabei immer an die verpassten Chancen für die Zukunft dieser Menschen denken muss. Unser duales Bildungssystem wird zwar immer wieder gelobt und sogar als Exportschlager in die Waagschale geworfen, um über die Zölle mit den USA zu verhandeln. Die USA quasi als Entwicklungsland, mit enormem Fachkräftemangel. Dagegen soll die dreijährige Ausbildung zur Serviceangestellten oder zum Koch helfen. Rückblickend auf meine eigenen Erfahrungen, Welschlandjahr, dann Hochbauzeichnerlehre, Schweizer Fachhochschule, Auslandaufenthalt und Studium in GB und USA, anschliessender Lehrtätigkeit und eigenem Büro, scheint mir das System Highschool der USA nicht wirklich schlechter zu sein. In den Semesterferien jobben diese jungen Leute bei Mac Donald’s oder im nachbarlichen Coffeeshop und lernen mit sauberen Händen Kunden zu bedienen, freundlich und respektvoll zu sein und erscheinen pünktlich zur Arbeit. Das (freiwillige) Trinkgeld errechnet sich aus dem unternehmerischen Verhalten der jungen Leute. Basis ist nicht nur die Lehre, sondern ein Kommitment auf allen Seiten, Eltern, Arbeitgebende und Arbeitnehmende. Die Highschool lehrt eben auch «Unternehmertum»: Heranwachsende lernen eigenverantwortlich mit gestärktem Selbstwertgefühl, ohne kantonal verordnete «Schnupperlehre», ihre Grenzen und Fähigkeiten kennen. Wir «Boomer» lernten diese Eigenschaften damals noch in der Rekrutenschule, im Sprach- oder Auslandaufenthalt, oft auch gegen unseren Willen. Und wir profitieren heute noch von diesen Erfahrungen.

Kinder im Arbeitsprozess, «Alte» auf dem Abstellgleis
Die obligatorische Schulbildung bis zum 18. Altersjahr in den USA , statt lediglich bis zum 14. oder 15. Kindesalter in der Schweiz, legt einen wichtigen Grundstein: Allgemeinbildung. Nicht nur auf jeder Stufe wiederholt die Schlacht am Morgarten, sondern aktuelle geopolitische Ereignisse gehören in den Geschichtsunterricht. Mathematik lässt sich mit Finanzthemen verbinden oder Chemie wird anhand von Materialkreisläufen erklärt, «learning by doing» eben. Dies bringt mich zum eigentlichen Punkt meiner Kritik an der gegenwärtigen Mangelsituation. Über 50-jährige finden trotz Fachkräftemangel keine Anstellung mehr, wird breit kolportiert und man ruft nach staatlichen Eingriffen. Arbeitgebenden dürfen jedoch erwarten, dass sich die Bewerbenden weitergebildet haben, mit den aktuellen Technologien vertraut sind und ohne lange Einarbeitungszeit, gewinnbringend eine gewünschte Aufgabe erledigen. Manche Ü-50 andererseits halten an ihren Erfahrungen der letzten 30 Jahre fest, wissen wie es geht und bekunden Mühe mit jüngeren Vorgesetzten. Viele haben das Staunen verlernt und sehen den technologischen Fortschritt als Bedrohung. Für mich sind dies die Auswirkungen mangelnder Allgemeinbildung und viel zu früher Spezialisierung. Intellektuelle Fähigkeiten und die notwendigen Kompetenzen fehlen und schränken die Sicht für Neues ein. Man ist dazu verdammt, den gewohnten Weg weiter zu gehen. Dabei gäbe es unzählige Möglichkeiten für eine Veränderung, um vielleicht das Hobby zum Beruf zu machen, auch ohne Fähigkeitsausweis. Eine solide Grundausbildung und nach der Lehre möglicherweise eine höhere Weiterbildung eröffnen neue Wege auch für uns «Alte».

Jean Tinguely (1925-1991), schweizer Künstler. Méta-Matic No. 6 Zeichenautomat, 1959. Bild: Museum Tinguely Basel.

Vertrauen und Kommunikation auf Augenhöhe
Lebensläufe dürfen durchaus Lücken aufweisen, schliesslich sind wir Menschen keine Roboter. Nicht alles muss auf Anhieb gelingen und man darf zu seinen Fehlern stehen. Tatsache ist, dass künstliche Intelligenz KI und Digitalisierung fast sämtliche Prozesse verändern. Damit müssen auch wir «Alten» zurecht kommen. Eine gute Allgemeinbildung befähigt schnelles lernen und macht uns anpassungsfähig. Wir sehen Veränderungen mit Gelassenheit entgegen und vertrauen auf unsere Kompetenzen. Nicht nur das biologische Alter eines Menschen, sondern sein schulischer Rucksack und die schnelle Auffassungsgabe sind entscheidend. Es gibt genügend Junge, welche in antiquierten Denkmustern verharren. Auf Seiten Arbeitgebenden gehören Stellenbeschriebe angepasst. Robotik, Materialtechnologie oder Konsumentenwünsche gilt es abzubilden. Neue Jobprofile oder interdisziplinäre Ansätze verlangen nach entsprechenden Beschrieben. Mitarbeitende die bereits im Betrieb sind, sollen die Möglichkeit erhalten sich ebenfalls zu bewerben. Beim Einsatz von KI im Personalwesen ist Vorsicht geboten, denn diese Programme machen präzise Abgleichungen zwischen Lebenslauf und Jobprofil, ohne menschlichen Ermessensspielraum. Anstelle von Hochglanzbewerbungen bringt das persönliche Gespräch mit Kandidaten immer noch die besten Resultate für Arbeitgebende und Arbeitnehmende. Schlussendlich muss jemand ins Team und zur gelebten Unternehmenskultur passen. Dazu braucht es Vertrauen und Kommunikation auf Augenhöhe.

Generative künstliche Intelligenz als Herausforderung
Die Entwicklungen im Bereich der generativen künstliche Intelligenz GenKI bringen tiefgreifende Veränderungen bei (Wissens-)Arbeit und Beschäftigung mit sich. GenKI ist ein Teilbereich im Feld der künstliche Intelligenz. Ein Nutzer auf LinkedIn postete am 7. Mai 2025, wie er sich den neuesten Arbeitsbericht der University of St.Gallen zu GenKI, Wissensarbeit und Personalentwicklung etwas genauer angeschaut hat. Die Kernaussage für ihn ist, wie generative künstliche Intelligenz GenKI nicht nur unsere Werkzeuge verändert, sondern die Logik von Arbeit selbst. Und sie tut das schneller, als viele Systeme adaptieren können. Zukunftsgerichtetes Lernen ist für ihn deshalb enorm relevant. Menschen müssen lernen neu zu denken, Zusammenarbeit neu gestalten, Zukunftsfähigkeit gemeinsam bauen. Denn viele klassische Rollen (wie beispielsweise Office Support) verschwinden oder verändern sich radikal. Gefragt sind nicht mehr nur IT-Kenntnisse, sondern Zukunftskompetenzen wie Kollaboration, Systemdenken und Selbstführung. GenKI wirkt wie ein Exoskelett: Sie erweitert die Handlungsfähigkeit.

Jean Tinguely (1925-1991), schweizer Künstler. Hippopotamus 1991, Bild: Museum Tinguely Basel.

Maschinen im Team mit Menschen
Laut dem Bericht kommt es zu Veränderungen bei der Nachfrage nach Arbeitskraft und Kompetenzprofilen. Und die Häufigkeit von Wechsel in andere Berufsfelder wird zunehmen. Unternehmen müssen deshalb ihr Personalmanagement und die Personalentwicklung hinterfragen. Auch Stellensuchende müssen sich mit der erhöhten Arbeitsproduktivität, einer Zunahme von Automatisierung und mehr Augmentation befassen. Es wird erwartet, dass sich solche Veränderungen mit Fortschritten im Bereich der «agentischen KI» weiter akzentuieren. Solche Systeme agieren autonom, treffen Entscheidungen und können Aufgaben mit minimalem menschlichen Eingriff ausführen. Die Agenten sind in der Lage, aus Interaktionen zu lernen, sich an neue Situationen anzupassen und ihre Leistung im Laufe der Zeit zu verbessern. Sie sind darauf ausgelegt, komplexe Ziele zu verfolgen und nutzen häufig Techniken wie Large Language Models (LLMs) und maschinelles Lernen, um Daten zu analysieren, Ziele zu setzen und Massnahmen zu ergreifen. Die Sicht der Arbeitnehmenden auf diese Entwicklungen ist uneinheitlich. Auf der einen Seite gibt es Erwartungen, von diesen Entwicklungen persönlich profitieren zu können. Auf der anderen Seite gibt es Sorgen vor negativen Auswirkungen für die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes, speziell unter uns «Alten».

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#380 – Wir alten «Alten»

Ab wann ist alt zu alt?
«Ich finde dein Engagement grossartig und es ist schön, dass du als jungebliebener «Alter» so bereitwillig deine Erfahrung teilst», schrieb ein Mentee letzte Woche. Politiker:innen sollen mehr Lachen, jünger sein und Vitalität ausströmen. Nicht auf die Inhalte kommt es an, sondern auf die Medientauglichkeit und visuelle Vermarktbarkeit von Kandidat:innen. Was wir derzeit im US-Wahlkampf allgemein miterleben, ist eine Altersdiskussion die auf Oberflächlichkeiten beruht. Uns «Alten» werden Fähigkeiten wie Ausdauer, Kompetenz, Engagement oder kritisches Denken nicht mehr zugetraut. In ihrem Beitrag in der NZZ vom 28.07.2024, stellt Janique Weder die Frage: «CEO, 90 Jahre und keine Absicht, zurückzutreten – wie alt ist zu alt, um ein Unternehmen zu führen?» Wenn die Frage für Politiker diskutiert wird, kann sie auch für eine andere Führungsposition gestellt werden: den CEO. Nicht nur Bernard Arnault (75), CEO von LVMH, arbeitet im hohen Alter weiter. Giorgio Armani ist neunzig Jahre alt und der Chef von seinem Modehaus. Robert Greenberg führt die Turnschuhfirma Skechers im Alter von 84 Jahren. Und dann ist da natürlich der legendäre Warren Buffett, 93 Jahre alt und Geschäftsführer von Berkshire Hathaway. Sie alle führen erfolgreich ein Unternehmen, sie sind längst im Pensionsalter, und sie zeigen keine Absicht, demnächst einmal zurückzutreten. Mike Martin, Professor für Gerontopsychologie an der Universität Zürich, findet «wie alt ist zu alt, um ein Unternehmen zu führen?» die falsche Frage. Für Martin gibt es keinen Grund, warum Personen fast jeden Alters nicht über die gleichen Fähigkeiten wie andere verfügen oder über höhere. Martin drückt es so aus: «Es gibt 85-Jährige, die 100 Meter schneller laufen als Sie und ich.» Das chronologische Alter, also der zeitliche Abstand von der Geburt, sei in der Regel ein schlechter Prädikator, um die Leistungsfähigkeit einer Person zu beurteilen, sagt Martin.

Olympische Spiele 2024: Basketball Japan-Frankreich, 94:90 für Frankreich erst dank Verängerung. Auch die Grösse ist relativ!

Eine Eigenschaft von vielen
Einzelne Eigenschaften wie Schnelligkeit, Koordination oder Greifkraft würden sich bei Menschen ab 65 Jahren stark unterscheiden. Sie liessen keine generellen Aussagen über eine Gruppe zu. Martin sagt: «Immer dann, wenn wir versuchen, bei Menschen aufgrund eines einzigen Merkmals, etwa ihres Alters, auf die unterschiedlichsten Fähigkeiten zu schliessen, liegen wir in der Mehrzahl der Fälle daneben.» Janique Weder erwähnt Beatrix Horni, Psychotherapeutin und Vizepräsidentin des Verbands Gerontologie CH. Sie sagt: «Ältere Menschen sind die heterogenste Gruppe von Menschen, die es gibt.» Ob jemand im Alter von neunzig Jahren noch fähig sei, ein Unternehmen zu führen, oder nicht, lasse sich nicht sagen. Dafür müsse man immer den Gesundheitszustand der Einzelnen betrachten. Mehr als ein Drittel der über 90-Jährigen ist dement. Das heisst aber auch, dass zwei Drittel ein gesundes Gehirn haben. Doch auch gesunde Gehirne verändern sich im Alter.

Mehr Erfahrung, weniger Tempo
Die Forschung unterscheidet zwischen einer flüssigen und einer kristallinen kognitiven Leistung. Mit flüssiger kognitiver Leistung sind Funktionen gemeint, die sich auf die Geschwindigkeit des Denkens beziehen: Wie schnell verarbeitet jemand eine Information, wie lange kann er oder sie sich auf etwas konzentrieren, wie viele Dinge parallel erledigen? Bei der kristallinen kognitiven Leistung hingegen geht es um Dinge, die sich im Laufe eines Lebens erlernen lassen: Erfahrung, Allgemeinbildung, Wortschatz. Im Alter verschieben sich diese Leistungen. Der flüssige Anteil nimmt ab, die kristalline Intelligenz bleibt erhalten oder nimmt zu. Führungspersonen seien es gewohnt, vor Menschen aufzutreten, strategisch zu denken, Entscheide zu fällen, sagt Beatrix Horni. Zurücktreten bedeutet, das Zentrum der Aufmerksamkeit zu verlassen. Der Ruhestand gibt einem alle Zeit der Welt, aber er neigt dazu, Menschen an den Rand zu drängen.

CEO werden älter
Janique Weder verweist auf einen Report des Headhunters Guido Schilling der zeigt, wie das obere Kader von Schweizer Unternehmen immer älter wird. Die Geschäftsleitungsmitglieder der hundert grössten Arbeitgeber des Landes sind im Durchschnitt 53 Jahre alt. Im Jahr 2011 lag diese Zahl noch bei 50 Jahren. Am stärksten ist das Durchschnittsalter der CEO gestiegen: Es liegt derzeit bei 55 Jahren, im Jahr 2012 waren es noch 52 Jahre. Am ältesten sind die Verwaltungsratspräsidenten mit durchschnittlich 63 Jahren. Der Gerontopsychologe Mike Martin sagt: «Die Frage ist nicht, ab wann eine Person zu alt ist für eine Führungsaufgabe, sondern was sie leisten können muss, um diese Aufgabe zu erfüllen.» Wer ein hohes Alter automatisch mit einer geringeren Leistung gleichsetze, mache einen Fehler. Und: «Er schränkt den Pool von talentierten Kandidatinnen und Kandidaten unnötig ein», sagt Martin. Auch die Psychotherapeutin Beatrix Horni rät, die positiven Seiten von älteren Führungskräften zu sehen. Das seien oft Menschen mit einer hohen Motivation und überdurchschnittlichem Engagement. «Viele von ihnen machen weiter, weil sie ihren Selbstwert aus ihrer Arbeit ziehen.»

«Alte» in einer automatisierten Zukunft
Wenn wir uns manchmal Sorgen um unseren eigenen Platz in einer automatisierten Zukunft machen, haben wir einige Möglichkeiten: Wir können versuchen, mit den Maschinen zu konkurrieren. Wir können lange arbeiten und wir können uns in eine elegante, effiziente Produktivitätsmaschine verwandeln. Oder wir können uns auf unsere Menschlichkeit konzentrieren und die Dinge tun, welche die Maschinen nicht tun können, wie die menschlichen Fähigkeiten, die Kompetenz und Erfahrung, welche nur wir «Alten» besitzen, in unsere Arbeit einbringen. Anstatt zu versuchen, mit Maschinen zu konkurrieren, müssen wir unsere menschlichen Fähigkeiten wie Mitgefühl, kritisches Denken und moralischen Mut einbringen. Und wenn wir unsere Arbeit tun, sollten wir versuchen, sie so menschlich wie möglich zu tun.

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