ROB

Info

Bild eines «Bauroboters», traditionelles Material und digitale Verarbeitung, ein Projekt der ETH Zürich mit Keller Ziegeleien AG, 2007

Ein Projekt «von uns. für uns.»

«kompetenz60plus.ch» ist die Plattform für ältere Berufsleute zum Austausch von Erfahrung. Als ehemalige Mitarbeitende und Unternehmer waren wir Zeugen grosser Veränderungen, haben diese grösstenteils mit geprägt und dabei einen riesigen Rucksack an Kompetenz gesammelt. Sachkenntnis und Empathie mit den «Sorgen» älterer Firmeninhaber helfen in der Diskussion zur Optimierung von Prozessen oder bei der Nachfolgeregelung. «kompetenz60plus.ch» ist die Plattform für Klein- und Kleinstunternehmen (KMU’s) wo man sich auf Augenhöhe begegnet. Helfen Sie mit, zusammen führen wir dieses Projekt zum Erfolg. Danke!

Es ergibt keinen Sinn, schlaue Leute anzustellen um ihnen nachher zu sagen was zu tun ist;  Wir sollten mit schlauen Partnern zusammenarbeiten um von ihnen zu lernen. (Frei übersetzt nach Steve Jobs, Gründer Apple.)

Zürich 9. Januar 2026

Mir fällt auf, wie Du wöchentlich Essenz lieferst – publizistisch auf wenigen Zeilen, intellektuell durchdacht. Jüngstes Beispiel vom 6. Jänner:

«Früher war Erfahrung eng an das Alter gekoppelt. Heute, durch den technologischen Fortschritt, kann man in bestimmten Bereichen als junge Person mehr Erfahrung haben als wir «Alten». Zwar fehlt oft die Reife und es sprudelt vor jugendlichem Übermut – der Himmel kennt keine Grenzen. Deshalb müssen neugierige und kompetente «Alte» vermehrt mit den Jungen zusammenarbeiten, denn die Komplexität neuer Projekte zwingt uns zur Kommunikation zwischen den Generationen.»

Einfach Klasse, wie Du die «Umkehrung» der Erfahrung von den Alten zu den Jungen auf den Punkt bringst.

Herzlich, Beat

Redaktor einer Onlinezeitung

20. Oktober 2025 auf LinkedIn

Reaktion auf den Blog vom 13. Oktober 2025: #441 – «Alte»: Fehlender Unternehmergeist.

Wenn wir an Schumpeters Prinzip der kreativen Zerstörung denken, liegt das Schweizer Problem weniger im Mangel an Kreativität, sondern im fehlenden Mut zur «Zerstörung» dessen, was noch funktioniert. Wir halten zu lange an Arbeits-, Denk- und Organisationsformen fest, die bequem, aber nicht mehr zukunftsfähig sind.
Gerade in Bildung und Arbeitswelt zeigt sich das Muster deutlich: Wir digitalisieren Prozesse, aber transformieren keine Systeme. Wir modernisieren Lehrpläne, aber denken Lernen nicht neu. Wir führen KI ein, aber bleiben im alten Denkschema – als wäre sie nur ein Werkzeug statt ein Weckruf.
Kurz gesagt: Wir digitalisieren die Vergangenheit, statt die Zukunft zu gestalten.

Gruss, Hanspeter

Zukunfts-Coach und Talentarchitekt

Zur Werkzeugleiste springen